Zwergschwan
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Zwergschwan
Größere Version
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! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik
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| Ordnung: || Gänsevögel (Anseriformes)
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| Familie: || Entenvögel (Anatidae)
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| Unterfamilie: || Gänse (Anserinae)
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| Tribus: || Schwäne (Cygnini)
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| Gattung: || Schwäne (Cygnus)
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| Art: || Zwergschwan (Cygnus bewickii)
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Der Zwergschwan (Cygnus bewickii) ist eine Vogelart aus der Gattung der Schwäne (Cygnus) und der Familie der Entenvögel (Anatidae).
Manchmal wird der Zwergschwan auch als Unterart Cygnus columbianus bewickii zum in Nordamerika vorkommenden Pfeifschwan gestellt.
| Table of contents |
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2 Verbreitung 3 Lebensraum 4 Ernährung und Lebensweise 5 Fortpflanzung |
Aussehen
Der Zwergschwan ist mit 115-140 cm Länge und 3,4-7,8 kg Gewicht der kleinste der europäischen Schwäne. Im Aussehen ist er dem Singschwan (Cygnus cygnus) ähnlich, mit völlig weißem Gefieder, schwarzen Beinen und gelber Schnabelbasis. Er ist aber kleiner, kurzhalsiger und besitzt eine mehr rundliche Kopfform. Der Schnabel ist gegen die Spitze zu schwarz gefärbt. Im Unterschied zum Singschwan überwiegt dieser schwarze Anteil immer gegenüber dem gelben.
Verbreitung
Der Zwergschwan brütet in den Tundren Eurasiens, von der Halbinsel Kola bis etwa zur Mündung des Flusses Kolyma in Ostsibirien. Das gesamte Brutgebiet liegt damit im nördlichen Russland. Im Herbst ziehen die Vögel über das Weiße Meer und die Ostsee nach Süden und überwintern an der Nordseeküste, in England und Irland. Andere Gruppen von Zwergschwänen überwintern am Kaspischen Meer, am Aralsee und in Ostasien.
Lebensraum
Der Zwergschwan brütet in der arktischen Tundra in sumpfigem Gelände, insbesondere an seichten Still- und Fließgewässern. Im Überwinterungsgebiet hält er sich oft in Küstennähe auf und ist dann in der Marsch oder im Kulturland zu finden.
Ernährung und Lebensweise
Der Zwergschwan ernährt sich von Wasserpflanzen und Gräsern. In der Nahrung der Küken spielen anfänglich auch Insekten eine wichtige Rolle. Auf dem Durchzug und im Winterquartier kommen dann auch liegengebliebene Feldfrüchte, etwa Kartoffeln und Getreidekörner zur Nahrung hinzu.
Die Vögel holen die Nahrung gründelnd vom Grund seichter Gewässer oder grasen an Land. Sie sind sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiv.
Außerhalb der Brutzeit sind die Zwergschwäne sehr gesellig. Dagegen grenzen sie während der Brut Reviere ab.
Fortpflanzung
Die Vögel verpaaren sich im Alter von 3-4 Jahren für ein ganzes Leben, beginnen in der Regel aber erst im Alter von 5-6 Jahren zu brüten. Das Nest wird auf erhöhtem Gelände aus Pflanzenteilen errichtet. Das Weibchen legt 4-6 Eier und bebrütet sie dann etwa einen Monat lang. Die Jungvögel sind dann nach weiteren 7-10 Wochen flügge, bleiben aber dann auch noch den ganzen Winter über bei den Eltern.






