Zweitaktmotoren - Schadstoffproblematik
Schadstoffproblematik der Zweitaktmotoren
Zweitaktmotoren (ZTM) haben aufgrund ihrer Funktionsweise einen erheblichen Schadstoffausstoß. Da Zweitaktmotoren in ihrer Funktion sehr robust sind und bei vergleichbarer Leistung nur einen Bruchteil der Größe von Viertaktmotoren haben sind sie noch vielfach in Verwendung.Zahlreiche Geräte sind oft zweitaktmotorgetrieben z.B. Laubbläser, Rasenmäher, Motorboote, Laubsauger, Laubbläser, Motorroller, Mopeds, Mofas.
Moderne 4-Takt-Pkw tragen nur noch drei bis fünf Prozent der Schadstoffe eines Oldtimers aus den 50er-Jahren in die Luft ein.
Tausend Roller produzieren so viel Kohlenwasserstoffe wie knapp eine viertel Million Autos. Insgesamt machen die Krafträder also nur zwei Prozent aller Fahrzeuge aus, sind aber für zehn Prozent der Schadstoffe verantwortlich, in den Innenstädten sogar für noch mehr. Sorgen bereiten die kleinen Zweiräder dem UBA (Umweltbundesamt) vor allem im Sommer. Sie werden vor allem dann gefahren, wenn die Ozongefahr besonders hoch ist.
Bis Oktober 2003 können Fahrzeuge, die bereits nach der uralten ECE 47 zertifiziert waren, noch als Neufahrzeuge verkauft werden. Diese EU-Norm galt bis 1999 und legte für Stickoxide überhaupt keine Grenzwerte fest. Inzwischen gilt die Richtlinie Euro, die für Stickoxide und Kohlenwasserstoffe zusammen drei Gramm pro Kilometer (g/km) zulässt. Zum Vergleich: Autos dürfen nach der D4-Norm nur 0,155 g/km in die Luft blasen. Dafür gibt es gerade mal einen Steuerrabatt von 600 Mark, was reicht, um ungefähr drei Jahre lang steuerfrei zu fahren. Für Roller fallen dagegen überhaupt keine Steuern an.
Weblinks
Siehe auch: Diskussionseite mit Wortlaut einer Petition zum Verbot von Zweitaktmotoren






