Wjatscheslaw M. Molotow
Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow (* 25. Februar 1890 in Kukarka (heute Sowetsk, Gebiet Kirow) (Russland), † 8. November 1986 in Moskau) war von 1939-1949 und von 1953-1956 Außenminister der Sowjetunion.
Ab 1921 war er Mitglied des Zentralkomitees und ab 1926 Mitglied des Politbüros der KPdSU. Als enger Mitarbeiter und Außenminister Stalins handelte er mit dem deutschen Außenminister Joachim_von_Ribbentrop den den am 23. August 1939 in Moskau geschlossenen Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt aus (Hitler-Stalin-Pakt). Darüberhinaus unterzeichnete er für Stalin den Neutralitätspakt mit Japan 1941 und nahm an den wichtigen Konferenzen von Teheran (1943), Jalta (1945) und Potsdam (1945) teil.
1957 versuchte er erfolglos, Nikita Chruschtschow zu stürzen, verlor so 1957 alle Führungsämter und 1962 wurde er aus der KPdSU ausgeschlossen. Zwei Jahre vor seinem Tod wurde er rehabilitiert.
Im Winterkrieg benannten die Finnen den Molotow-Cocktail nach ihm.






