Wiesloch
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#FFFFFF" align="right" style="margin-left:0.5em;" ! bgcolor="#FFDEAD" | Wappen ! bgcolor="#FFDEAD" | Karte |- | | align="center" |
|-
! colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Basisdaten
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| Bundesland: || Baden-Württemberg
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| Regierungsbezirk: || Karlsruhe
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| Regionalverband: || Unterer Neckar
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| Kreis: || Rhein-Neckar-Kreis
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| Fläche: || 30,262 km² davon 237,1 ha Wald |- | Einwohner: || 25.972 (31. Dezember 2002) |- | Bevölkerungsdichte: || 858 Einwohner/km² |- | Höhe: || 130 m ü. NN (Marktplatz) |- | Postleitzahlen: || 69168 |- | Vorwahlen: || 06222 |- | Geografische Lage: || 49° 17' 40'' n. Br.
08° 42' ö. L. |- | KFZ-Kennzeichen: ||
HD
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| Amtliche Gemeindekennzahl: || 08 2 26 098
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| Gliederung des Stadtgebiets: || 4 Stadtteile
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| Adresse der Stadtverwaltung: || Marktstraße 13 69168 Wiesloch |- | Website: || Offizielle Stadtseite |- | E-Mail-Adresse: || [1] |- ! colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Politik |- | Bürgermeister: || Franz Schaidhammer (parteilos) |}
Wiesloch ist eine Große Kreisstadt im Rhein-Neckar-Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, 15 km südlich von Heidelberg.
Wiesloch liegt teils an den südlichen Ausläufern des kleinen Odenwalds, teils im Rheintal und teils im Kraichgauer Hügelland.
Auf Wieslocher Gemarkung fließen fünf Bäche: Leimbach, Gauangelbach, Waldangelbach, Ochsenbach und Maisbach.
Angrenzende Nachbarstädte und -gemeinden Wieslochs sind (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden):
Nußloch, Leimen, Mauer, Dielheim, Rauenberg, St. Leon-Rot und Walldorf.
Das Wieslocher Wappen zeigt ein in einem zweigeteilten Schild links den Kurpfälzischen Löwe und rechts die Wittelsbacher Rauten. Dies soll Wieslochs kurpfälzische Zugehörigkeit verdeutlichen.
Vor Christus:
Die Ursprünge von Siedlungen lassen sich bis in die keltische Zeit (um 500 v. Chr.) zurückverfolgen.
Nach Christus:
Im Westen von Wiesloch besteht von 120-260 ein römisches Dorf. Hier kreuzen sich zwei römische Fernstraßen. (Speyer-Bad Wimpfen-Limes und Ladenburg-Basel). Seit dem 2. Jahrhundert ist der Bergbau in Wiesloch nachweisbar.
Wiesloch wurde am 12. September 801 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch als 'Wezzinloch' erstmals erwähnt. ; auch in römischer Zeit war der Ort besiedelt. 889 urkundet König Arnulf in Wiesloch. 965 bekommt Wiesloch von Kaiser Otto I das Marktrecht verliehen. (Bestätigungen von Kaiser Otto III 987 und von König Heinrich IV 1067)
Im frühen 13. Jahrhundert gelangt Wiesloch unter die Herrschaft der Pfalzgrafen bei Rhein, der späteren Kurfürsten der Pfalz.
Als Stadt wurde Wiesloch erstmals 1288 erwähnt, der genaue Zeitpunkt der Verleihung des Stadtrechts ist jedoch unbekannt. 1296 urkundet König Adolf in Wiesloch.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wird Wiesloch am 28. Januar 1689 in Folge des Pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen des Generals Melac heimgesucht und fast völlig niedergebrannt und zerstört.
Die katholische Kirche Sankt Laurentius wird 1750 fertiggestellt.
Bis 1803 gehört Wiesloch zur Kurpfalz, danach die Stadt im Zuge des Reichsdeputationshauptschluss an das Großherzogtum Baden und wird zur Amtsstadt erhoben. 1806 wird sie Sitz eines Bezirksamtes, das 1936 aufgelöst wird. Seither gehörte die Stadt zum Landkreis Heidelberg bzw. Rhein-Neckar-Kreis. 1905 wird die Heil- und Pflegeanstalt, das heutige Psychatrische Zentrum Nordbaden, eröffnet
Nach dem 2. Weltkrieg werden in 1946-1949 über 2.000 Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen.
1954 wurde der Wieslocher Bergbau wegen Unrentabilität endgültig stillgelegt.
Mit der Kreisreform kommt die Stadt 1973 zum Rhein-Neckar-Kreis. Gleichzeitig wuird sie zum 1. Januar 1973 zur Großen Kreisstadt erklärt.
Die Wieslocher Hauptstraße wurde 1983 zur Fußgängerzone erklärt.
Wer an der Geschichte des Autos interessiert ist, kennt Wiesloch als den Ort mit der ersten 'Tankstelle' der Welt: Auf ihrer Jungfernfahrt 5. August 1888 mit dem Wagen ihres Mannes von Mannheim nach Pforzheim ging Bertha Benz in Wiesloch der Sprit aus und sie musste bei der Stadt-Apotheke Ligroin als Treibstoff kaufen (der von dem Höllengefährt vor seiner Tür nicht sehr begeistert war und erst überzeugt werden musste, das Ligroin überhaupt zu verkaufen). An diese Anekdote erinnert heute ein Denkmal am Wieslocher Marktplatz sowie ein Hinweisschild an der (heute noch existierenden) Stadtapotheke.
Wiesloch liegt an den Autobahnen A5 und A6 sowie an den Bundesstraßen B3 und B39. Wiesloch ist zudem das südliche Ende der Bergstraße.
Wiesloch verfügt zudem über einen gemeinsamen Bahnhof mit Walldorf, der an der Bahnstrecke Heidelberg – Karlsruhe liegt und hat somit Anbindung an das S-Bahn-Netz der S-Bahn Rhein-Neckar.
Desweiteren besitzt Wiesloch über ein eigenes Bussystem, dass von der SWEG betrieben wird.
Es gibt Stadtbuslinien und Regionallinien, die in den Kraichgau führen.
Wiesloch verfügt über ein vielfältiges Schulangebot:
Wiesloch hat vier Stadtteile:
Bereits 1526 wurde Frauenweiler eingemeindet. 1908 erfolgte die Eingliederung von Altwiesloch und am 31. Januar 1972 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Baiertal und Schatthausen eingemeindet.
Alljährlich findet Ende August/Anfang September das Kurpfälzische Winzerfest in Wiesloch das 8 Tage dauert, statt. Es wird seit 1935 gefeiert. Am ersten Samstag im September feiert man in der Wieslocher Altstadt das Straßenfest ’’Wein und Markt’’.
Wiesloch besitzt eine Großkellerei einer Winzergenossenschft, der Winzerkeller
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Regelmäßige Veranstaltungen
Sonstiges
Weblinks
http://www.wiesloch.de – Die offizielle Stadtseite
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