Wie ein Film entsteht
| Table of contents |
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2 Treatment 3 Drehbuch 4 Organisation 5 Motivsuche 6 Erstellung des Drehplanes 7 Realisierung 8 Nach dem Drehen |
Idee
Der Ideenbringer verfasst ein Exposé (ein kurze Inhaltsangabe auf wenigen Seiten erklärt die Grundidee des Films). Falls der Ideenbringer nicht selbst Drehbuchautor ist, übergibt er die Idee einem filmerfahrenen Schreiber.
Treatment
Das Treatment ist eine ausführlichere Stufe des Exposés. Die Geschichte (Fabel) wird mit Details angereichert, was bis zum "Bilder-Treatment" gehen kann. Es ist eine Vorstufe zum Drehbuch, in der noch keine Dialoge enthalten sind.
Drehbuch
Diese Stufe umfaßt Dialoge und Hinweise für die bildnerische Umsetzung, sowie Regieanweisungen. Die Zweiteilung (linke Hälfte: Handlung, rechte Hälfte: Dialog) der Seiten ist zugunsten des amerikanischen Drehbuchfomats nicht mehr vorhanden. Dialoge werden eingerückt, Szenen ausgewiesen.Organisation
Mit dem fertigen Drehbuch wird ein Filmproduzent gesucht. Dann sucht der Produzent einen Sender (TV-Produktion) oder einen Verleiher (Kino-Produktion). Vorbereitende Phase: Der finanzielle Rahmen wird festgelegt, das technische Team wird ausgewählt usw.Motivsuche
Der Kameramann legt bereits mögliche Blickwinkel, Standpunkte und Kamerafahrten fest. Der Filmarchitekt kümmert sich um Requisiten und Umbauten, und erstellt eine Requisitenliste. Der Aufnahmeleiter ist für die Aushandlung von Drehgenehmigungen zuständig.Erstellung des Drehplanes
...Realisierung
Jede Szene wird optisch in verschiedenen Einstellungen umgesetzt. Die Sichtweise dient der Dramaturgie. Der Ton wird parallel auf Magnetband aufgezeichnet. Die Klappe am Beginn jeder Szene gewährleistet die Synchronisation zwischen Bild und Ton. Belichtetes Material wird ins Kopierwerk gebracht, das Negativ als Positiv gespeichert. Anschließend wird das Material ausgemustert.
Nach dem Drehen
Das Bandmaterial wird (heute) digital gespeichert. Die Cutterin bringt die Szenen in die richtige Reihenfolge und Länge. Das Negativ wird geschnitten und Musik und Ton werden hinzugefügt. Das fertige Negativ wird von Bildtechnikern farb- und lichtkorrigiert. Das Ganze wird auf ein Magnetband überspielt => Endprodukt (=Sendekopie).






