Westjordanland
Das Westjordanland (hebräisch יו״ש oder הגדה המערבית), ist eine Region im Nahen Osten. Historisch gehörte es zu Palästina, wurde von der UNO im Teilungsplan von 1947 dem zu gründenden arabischen Staat zugesprochen und im 1. Nahostkrieg, 1949, von Jordanien besetzt. Seit der Eroberung im Sechstagekrieg von 1967 wird es von Israel besetzt bzw. macht den Großteil des palästinensischen Autonomiegebietes aus.
| Table of contents |
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2 Bevölkerung 3 Wirtschaft 4 Verkehr 5 Städte |
Grenzen
Begrenzt wird das Westjordanland gegen Jordanien durch den Jordan, gegen Israel existiert keine natürliche Begrenzung - die Grenze verläuft vom See Genezareth bogenförmig in Richtung Jerusalem und erreicht südöstlich von Hebron das Tote Meer.
Für Unruhe sorgt in der letzten Zeit der von der israelischen Regierung betriebene Bau einer Mauer entlang der Grenze zu Israel ("Grüne Linie"). Diese Mauer folgt nicht dem exakten Grenzverlauf, sondern umfasst z.T. weit im Westjordanland gelegene israelische Siedlungen. Durch diesen Mauerbau werden palästinensische Verkehrswege zerschnitten und palästinensische Einwohner enteignet.
Bevölkerung
Die Einwohner des Westjordanlandes sind zum größten Teil (ca 80%) Palästinenser, allerdings existieren viele von Israelis bewohnte Siedlungen, die immer wieder Anlass für Konflikte sind.
Wirtschaft
Verkehr
Da keine Eisenbahnen existieren, findet der Gesamtverkehr auf der Straße statt. Es existieren zwei getrennte Straßennetze zwischen den israelischen Siedlungen einerseits und den palästinensischen Städten und Dörfern andererseits.Städte
Siehe auch Gazastreifen, Golanhöhen






