Weltwirtschaftskrise
Die Weltwirtschaftskrise bezeichnet den deflationären Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaft in allen wichtigen Industrienationen Ende der 1920er, Anfang der 1930er. Der gleichzeitige Zusammenbruch wurde befördert durch die gewachsene Verzahnung der Einzelwirtschaften und Finanzströme (Globalisierung). Die Weltwirtschaftskrise beendete die Goldenen 20er. Der Zusammenbruch der weltweit führenden Wirtschaft in den USA und der daraus resultierende Wertverlust der Aktien im Oktober 1929 (schwarzer Freitag), führte zum Abzug der Finanzströme nach Europa, und löste auch dort das endgültige Zusammenbrechen der schon schwachen Wirtschaft aus. In der Kette der Ereignisse kam es unter anderem zu Deflation, Massenarbeitslosigkeit und Inflation. Dies trug zu einer Radikalisierung der europäischen Politik bei, die europaweit den Faschismus begünstigte.Siehe auch: Börsenkrach\n






