Weißenburg (Elsass)
Weißenburg im Elsass (französisch amtlich Wissembourg, hergeleitet von "wiß", der rheinfränkischen Form von weiß ) ist eine Stadt (ca. 7.500 Einwohner - Stand 1999) im Elsass. Sie liegt an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze, an der die Rheinebene in den Pfälzer Wald übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Gemeinde Schweigen-Rechtenbach, Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstraße.
Die Stadt Weißenburg ist Sitz einer Unterpräfektur (Sous-Préfecture) und damit Hauptort eines Kreises im Departement Bas-Rhin, das zusammen mit dem Departement Haut-Rhin die Region Elsass bildet.
Die Altstadt ist teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sehenswert ist die gotische Kirche mit dem romanischen Turm und Resten des alten Klosters, an dem der Mönch Otfrid von Weißenburg wirkte. Am 4. August 1870 besiegten in der Schlacht von Weißenburg deutsche Truppen die von Mac-Mahon angeführten Franzosen. Mehrere Denkmäler auf dem Gaisberg an der Straße Weißenburg-Riedseltz gedenken der vielen Gefallenen.
Dass die alten Feindseligkeiten überwunden sind, belegt die Nachbarschaftshilfe bei Bränden und die Zusammenarbeit des Notarztdienstes.






