W33
Die Junkers W33 ist eine Weiterentwicklung der bewährten Junkers F13 mit der gleichen Spannweite wie diese. Auch die W33 war als einmotoriger Tiefdecker ausgelegt.Der Erstflug fand am 7. Juni 1926 mit der D-921 (Werknummer 794) statt. Als Motor kam ein Junkers L5 (228kW) zum Einsatz. Später im Jahr fanden Versuche mit einem Schwimmererumbau statt, die auch bei einem Seeflugwettbewerb in Warnemünde zu einem 2. Platz führten.
Weitere Varianten waren mit den Motoren Junkers L5G (313kW) bzw. Siemens Sh 20 (397kW) ausgerüstet. Insgesamt wurdem 199 Stück hergestellt.
Die eigentlich als Frachtflugzeug ausgelegte W33 zeichnete sich durch eine flache, fensterlose Kabine aus, die wesentlich zum eleganten Erscheinungsbild dieses Types beitrug. Später im Kombiverkehr benutzte Typen erhielten ein oder zwei Fenster an jeder Seite. Insgesamt war die aerodynamische Durchbildung sehr gut gelungen, was aufgrund des damit verbundenen geringen Kraftstoffverbrauch es die Möglichkeit einer Atlantikbezwingung in Ost-West-Richtung möglich erscheinen lies.
Dies wurde in den Dessauer Werken auch in Angriff genommen. Der Motor Junkers L5 wurde auf 265 kW gebracht und ein Metallpropeller montiert. Diverse Zusatztanks sorgten für mehr Reichweite. Zwei Versuche zunächst einen Dauerflugrekord aufzustellen, endeten Aufgrund kleinerer Defekte jeweils fast in Katastrophen. Es gelang jedoch schließlich doch, den Dauerflugrekord auf 52 Stunden zu schrauben. Am 7. Juli 1928 konnte diese Leistung auf 65h und 22min gesteigert werden.
Schließlich startete das Unternehmen Atlantiküberquerung am 14. August 1927. Dieses Unternehmen scheiterte aufgrund schlechten Wetters. Es folgten weitere Versuche. Erst am 12.April 1928 gelang der Flug von Baldonnel (Irland) nach Greenly Island als erster Nonstop-Flug von Ost nach West.






