Völkerbund
Der Völkerbund wurde am 25. Januar 1919, kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges, gegründet, um den Frieden dauerhaft zu sichern.
Die Idee eines Völkerbundes geht auf das 14-Punkte Programm des US-Präsidenten Thomas Woodrow Wilson (1918) zurück. Die Satzung des Völkerbundes war Teil der Pariser Vorortverträge und somit auch des Versailler Vertrages. Mit seiner Ratifizierung am 10. Januar wurde auch der Völkerbund offiziell gegründet und kam am 15. November 1920 zum ersten Mal zusammen.
Da der amerikanische Senat die Ratifizierung des Versailler Vertrages ablehnte, waren die USA selber nie Mitglied des Völkerbundes. Das Deutsche Reich wurde erst 1926 Mitglied des Völkerbundes und trat am 14. Oktober 1933 unter Hitler wieder aus. Umstritten war das Nichteingreifen des Völkerbundes beim japanischen Angriff auf China im Jahre 1931.
Auf Initative der Außenminister Chinas, Großbritanniens, der UdSSR und der USA wurden 1945 die Vereinten Nationen als Nachfolgeorganisation des Völkerbunds gegründet.






