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Virtuelle Maschine

Eine virtuelle Maschine ist ein Modell eines (oft nicht in realer Hardware existierenden) Prozessors und der zugehörenden Systemarchitektur. Eine virtuelle Maschine ist eine Software, die eine CPU emuliert. Der Aufwand, diese Software auf andere reale CPUs zu übertragen, ist verhältnismäßig gering.

Virtuelle Maschinen spielen heute eine bedeutende Rolle, da Microsoft mit ihrer .NET Architektur dem Beispiel von Sun mit der Java-Virtuellen-Maschine (Java VM) folgt. Das Konzept der virtuellen Maschine wurde bereits in den 1970er und 1980er Jahren angewandt. Bekannt ist das Pascal-P-Code-System (UCSD Pascal) und die virtuelle Maschine, auf der Programme der Programmiersprache Smalltalk ablaufen.

UCSD Pascal und Smalltalk-80 wurden nicht direkt in Maschinencode übersetzt, sondern in so genannten Bytecode, der dann auf einer virtuellen Maschine ausgeführt wird. Ein Konzept, das auch Java übernommen hat und heute generell mit der Java VM assoziiert wird.

Faktisch ist es aber wegen der Bibliotheken bei Java so, dass aktuelle Versionen nur für Windows und Unix verfügbar sind.

Die JVM ist eine Stapelmaschine (0-Adress-Maschine). D.h. sie nutzt einen Kellerspeicher als Hauptdatenstruktur. Es gibt aber auch registerbasierte virtuelle Maschinen (ein neueres Beispiel ist die parrot-Implementierung von Perl6).

Vorteile einer virtuellen Maschine:

Nachteile einer virtuellen Maschine: Siehe auch: Smalltalk, Java, Programmiersprache Perl, MMIX, ScummVM

Weblinks:




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