Veste Coburg
Die Veste Coburg (auch Fränkische Krone genannt) überragt die Stadt Coburg im bayerischen Grenzgebiet zu Thüringen. Sie ist eine der grössten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands.
Geschichte
Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Veste Coburg im Jahre 1225 als Besitz der Herzöge von Meranien, die ältesten heute noch erhaltenen Teile der Burg stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Archäologische Untersuchungen verlegen die Ursprünge ins 10. Jahrhundert, es sind aber weder Bauten noch Schriftstücke erhalten. Nachdem sich die Veste von 1248-1353 im Besitz der Grafen von Henneberg befindet, geht sie durch eine Erbschaft an Friedrich III. den Strengen aus dem Hause Wettin über, in deren Besitz sie bis sie zum Ende der Monarchie bleibt. Danach geht sie an den bayerischen Staat (Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung) über.
Baugeschichte
Sammlungen
Mit dem Anschluss des Herzogtum Coburgs an Bayern überschreibt Herzog Carl Eduard nicht nur die Veste Coburg an Bayern, sondern überlässt der Coburger Landesstiftung auch die Kunstschätze der Coburger Herzöge, die zu den bedeutendsten kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen Deutschlands gehören.Gemälde und Skulpturen
Die Gemäldesammlung beherbergt unter anderem Werke Lukas Cranachs d. Ält, der sich Anfang des 16. Jahrhunderts häufiger auf de Veste aufhielt, und von Tilman Riemenschneider.Kupferstichkabinett
Das Kupferstichkabinett enthält eine Sammlung von von ca. 300.000 Blättern.Glassammlung
Die Glassammlung enthält etwa 2.700 kostbare Gläser.Münzkabinett
Das Münzkabinett enthält ungefähr 20.000 Exemplare.Rüstungs- und Waffensammlung






