Van der Waals-Radius
Als van der Waals-Radius eines Atoms bezeichnet man den Radius einer gedachten Harten Kugel, welche als Modell für das Atomverhalten herangezogen wird. Van der Waals-Radien werden durch die Abstände nichtverbundener Atompaare in Kristallen ermittelt.
Der Van der Waals-Radius ist nach Johannes Diderik van der Waals benannt, der 1910 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde.
Zur van der Waals-Gleichung
Gase verhalten sich in der Praxis nicht exakt wie es dem ersten einfachen Modell des Idealen Gases beschrieben wird. In manchen Fällen kann diese Abweichung sehr groß sein. Ideale Gase könnten beispielsweise niemals in einen flüssigen oder festen Aggregatzustand übergehen, unabhängig davon, wie sehr sie gekühlt oder komprimiert werden.
Daher sind Modifikationen der Gesetze des Verhaltens Idealer Gase vorgeschlagen worden. Die Zustandsgleichung Idealer Gase lautet :
- p V = ν R T
Die verwendeten Formelzeichen sind :
- p : Druck des betrachteten Gases
- V : Vom Gas eingenommenes Volumen
- ν : Stoffmenge des betrachteten Gases (griechischer Buchstabe ny)
- R : Allgemeine Gaskonstante
- T : Temperatur des betrachteten Gases






