Ulrich Plenzdorf
Der deutsche Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg Ulrich Plenzdorf wurde am 26. Oktober 1934 in Berlin geboren. In Leipzig studierte er Philosophie, später absolvierte er die Filmhochschule. Seit 1963 arbeitet er als Szenarist im DEFA-STUDIO. Bekannt wurde der DDR- Autor in Ost- und Westdeutschland durch sein gesellschaftskritisches Bühnenstück Die neuen Leiden des jungen W Geschrieben im Jargon der DDR-Jugend in den 1970-er Jahren, erzählt es die tragische Geschichte eines Jugendlichen, der aus seiner kleinbürgerlichen Umwelt auszubrechen versucht und beim Lesen von Goethes Werk Die Leiden des jungen Werthers (1774) immer wieder Parallelen zu seinem eigenen Leben findet. 1973 wurde Plenzdorf mit dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR ausgezeichnet, 1978 mit dem österreichischen Ingeborg-Bachmann-Preis.
Bekannte Werke:
- Karla (Drehbuch, 1964)
- Die neuen Leiden des jungen W. (Bühnenstück, 1972)
- Die Legende von Paul und Paula (Drehbuch, 1973)
- Der alte Mann, das Pferd, die Straße (Drehbuch, 1974)
- Kein runter, kein fern (Erzählung, 1978)
- Legende vom Glück ohne Ende (Roman, 1979)
- Vater Mutter Mörderkind (Fernsehspiel und Bühnenstück, 1993/94)






