Trommelfell des menschlichen Ohres
Das Trommelfell des menschlichen Ohres befindet sich am geschlossenen Ende des Gehörgangs und trennt diesen vom Mittelohr ab.Das Trommelfell besteht aus einer durchbluteten und von Nerven durchzogenen Haut und ist sehr weich und dünn. Durch Schallwellen, die durch den Gehörgang einfallen, wird es in Schwingung versetzt. Da es auf der dem Mittelohr zugewandten Seite von einem Gehörknöchelchen berührt wird, kann es diese Schwingungen an das Innenohr weiterleiten. Außerdem verhindert das Trommelfell das Eindringen von Schmutz und Krankheitserregern in das Mittelohr.
Das Trommelfell ist sehr empfindlich. Berührungen sind schmerzhaft und mit harten Gegenständen kann sehr leicht eine Verletzung herbeigeführt werden. Ist es beschädigt und nicht auf ganzer Fläche geschlossen, wird das Hörvermögen beeinträchtigt und das Mittelohr büßt seinen Schutz ein. Berührungen des Trommelfells können in Einzelfällen Unwohlsein, Übelkeit und sogar Ohnmacht auslösen.
Die Pathologie des Trommelfells
unter anderem:
Medizinische Diagnostik
Zur Diagnose von Erkrankungen des Ohres wird vor allem das Otoskop verwendet. Es ermöglicht dem Mediziner sichtbare Veränderungen am Trommelfell festzustellen, die mit Erkrankungen von Außenohr und Mittelohr einhergehen.
Die automatisierten Verfahren werden mit als Tympanometrie bezeichnet. Fast alle Methoden messen hierbei die Steifigkeit des Trommelfells. Ein Tympanogramm ist das schriftliche Ergebnis einer automatisierten Steifigkeitsmessung des Trommelfells. Üblicherweise wird dazu eine Sonde in den Gehörgang eingeführt und gegenüber der Umgebungsluft abgedichtet. Durch Veränderung des Luftvolumens im Gehörgang und gleichzeitiger Messung des Luftdrucks kann die Steifigkeit des Trommelfells gemessen werden.






