Triumph
Ein Triumph (auch Triumphzug) war im alten Rom der feierliche Einzug eines siegreichen Feldherrn, der zum Imperator ausgerufen wurde, in die Stadt Rom.Er verlief nach festen Regeln. Bis zum Tag des Triumphs musste der Triumphator mit seinen Legionen vor der Stadt lagern. Der Zug führte vom Marsfeld aus u. a. über das Forum Romanum zum Kapitol, wo der Triumphator im Tempel des Iuppiter Optimus Maximus ein feierliches Opfer darbrachte. Im Zug marschierten außer den siegreichen Truppen auch Kriegsgefangene mit (prominente Gefangene wie Vercingetorix wurden nach dem Triumphzug hingerichtet, die anderen in die Sklaverei verkauft); ferner wurde dem römischen Volk die Kriegsbeute präsentiert. Der Triumphator fuhr am Ende des Zuges auf einer Quadriga; er war in seiner Kleidung mit Iuppiter gleichgesetzt. Die meist provisorisch errichteten Bögen, durch die der Zug führte, wurden mitunter in dauerhaftem Material ausgeführt (Triumphbogen).
Im übertragenen Sinn werden Siegesfeiern in den verschiedensten Zusammenhängen als Triumph bezeichnet.
Für die gleichnamige Motorradmarke siehe Triumph (Motorrad).






