Trappisten
Die Trappisten sind ein im 17. Jahrhundert von den Zisterziensern abgespaltener katholischer Mönchsorden. Ein Merkmal der Trappisten sind strenge Schweige-Regeln sowie strikte, weltabgeschiedene Buß- und Gebetsübungen.
Gründung:
1662 führte Armand Jean Le Bouthillier de Rancé im Zisterzienser-Kloster la Trappe Reformen und eine strenge Askese ein. Die neuen Regeln wurden zunächst von den Mönchen abgelehnt. Im Laufe der Zeit fanden sich aber Anhänger und so entstanden Männer- und Frauen-Konvente, die nach den strengen Regeln lebten.
Um 1980 gab es weltweit über 60 Trappistenklöster mit etwa 3.000 Mönchen und Nonnen.
Regeln der Trappisten:
Die Trappisten essen, schlafen und arbeiten in völliger Stille, sie essen weder Fleisch, Fisch noch Eier.
Im Orden gibt es Laienbrüder und Kleriker.
Die Ordenstracht der Trappisten ist ein weißes Gewand, mit naturfarbenem Gürtel und schwarzem Schulterkleid (Skapulier).
Trappisten im Web: Mariawald in Heimbach/Eifel






