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System

Ein System ist eine Menge von (meist vielen) Elementen, die in ihrer Verschiedenheit zusammenarbeiten und als Ganzes ein bestimmtes Verhalten (des Systems) aufrecht erhalten. Das zeitliche Verhalten eines Systems wird Prozess genannt.

Systeme sind oft mit zyklischen Prozessen verknüpft: Regelkreise (funktionale Rückkopplungen) und Recycling (Stoffkreisläufe). Robuste, d.h. resiliente Systeme erhalten den Betrieb auch aufrecht bei Störungen, Wechsel von Elementen oder veränderten Umweltbedingungen.

Lebendige Systeme haben als Ziel ihre Selbsterhaltung bzw. ihre Reproduktion (Autopoietische Systeme, Organismen).

Typische Systeme sind mit anderen Systemen im Stoff- und / oder Energie-Austausch und auf die eine oder andere Weise gekoppelt. Genau wie sie selbst aus weiteren Untersystemen bestehen, sind sie selbst Teil ein bis mehrerer, größerer Gesamtsysteme. Diese Systeme nennt man offen.

Fachgebiet zur Untersuchung von Systemen ist die Systemtheorie.

Table of contents
1 Eigenschaften von Systemen
2 Systembestandteile bzw. -funktionen
3 Bildung eines Systems
4 Mögliche Entwicklungsphasen
5 Beispiele für Systeme, in alphabetischer Reihenfolge

Eigenschaften von Systemen

Systembestandteile bzw. -funktionen

Siehe einstweilen:
Sinnesorgane, Materietransport, Materiewandlung, Informationstransport, Informationsumwandlung, Gedächtnis, Schutzeinrichtungen, Entsorgung, Handlungsorgane, Artikulationsorgane, Strukturveränderung, Steuerung, Selbstregulation, Energietransport, Energiespeicher, Energiewandlung

Bildung eines Systems

Ein System entsteht durch eine formende Instanz oder durch Selbstorganisation (oder eine Kombination beider). Für die formende Instanz kann die Motivation unterschiedlichster Art sein. Etwa die Bildung eines Subsystems für ein anderes System (sprich ein Systembestandteil bzw. Systemfunktion wird aufgebaut). Dafür kommen alle typischen Systemfunktionen in Frage. Für die organisierten Elemente ergeben sich Vorteile durch Reduktion von Komplexität.

Mögliche Entwicklungsphasen

Die folgenden Phasen sind primär charakteristisch für Lebewesen, d.h. offene, autopoietische, adaptive, dynamische und (bis zu gewissen Grenzen) robuste Systeme. Betrachtet man deren übergeordnete Systeme, wie in diesem Fall das Ökosystem, verlängert sich die Zeitskala, die Abfolge als solche bleibt aber gültig. ;Aufbauphase:Zusammenbringen von Einheiten bzw. Einleiten eines sich selbstorganisierenden Anlagerungsprozesses nach einem Plan. Starke strukturelle Änderungen, hoher Materieumsatz. Keine Autonomie, kein Gedächtnis. Bildung von Wirkungsverbindungen. Spezielle interne und/oder externe Einrichtungen, die speziell diese Phase unterstützen. Keine Schutzsysteme. ;Entwicklungsphase: Immer noch starke strukturelle Änderungen. Lernen; Entstehung eines Gedächtnisses. Keine Stabilität. ;Reife-, Autonomiephase: Relative Autonomie erreicht. Stabilität in Form und Funktion. Ausgebildete Funktionen. Selbsterneuerung. Weiteres hinzufügendes Lernen. ;Alterungsphase: Autonomie schwindet. Abbau von Funktionen, von Wirkungszusammenhängen. Abkopplung aus übergeordneten Systemen. ;Abbauphase: Keine Autonomie mehr. Beenden von Rückkopplungsvorgängen. Beendung der selbsterhaltenden Funktion. Auflösung der Struktur. Zerfall und Abtransport der Materie.

Beispiele für Systeme, in alphabetischer Reihenfolge




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