Syphilis
Syphilis (Lues venerea), auch Lues oder harter Schanker genannt, ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von Bakterien (Treponema pallidum) verursacht wird.Die Krankheit wird durch Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Bei der Geburt kann eine infizierte Mutter die Krankheit an das Neugeborene übertragen.
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2 Geschichte 3 Behandlungsmethoden 4 Bekannte Opfer 5 Literatur 6 Weblinks |
Die Symptome des so genannten ersten Stadiums treten innerhalb der ersten 2-3 Wochen nach der Ansteckung auf.
Das schmerzlose Geschwür an der Infektionsstelle sowie die begleitenden Schwellungen der naheliegenden Lymphknoten werden, da sie wieder verschwinden, oft ignoriert, so dass eine Frühbehandlung verpasst wird.
Im zweiten Stadium, das nach 1-2 Monaten oder auch erst nach 1-2 Jahren auftreten kann, findet man diversen Hautausschlag und Haarausfall sowie Fieber.
Auch diese Symptome gehen ohne Behandlung zurück, so dass manche Befallene ohne es zu wissen infiziert sind.
Das so genannte dritte Stadium kann nach langer Latenzzeit zu unterschiedlichen dauerhaften Organschädigungen führen.
Es treten oft Kreislauf- oder Knochenschäden auf; manche Patienten zeigen psychische Veränderungen.
1495 trat die Syphilis zum ersten Mal in Neapel auf. Innerhalb von 5 Jahren überzog eine Syphilis-Epidemie ganz Europa. Den Verlauf ihrer Ausbreitung kann man an den Namen erkennen, die die verschiedenen Völker ihr gaben, je nachdem, wo man die Quelle der Ansteckung vermutete:
Im Mittelalter wurde die Syphilis mit dem hochgiftigen Quecksilber behandelt. 1909 entwickelt Paul Ehrlich Salvarsan, ein weniger giftiges, aber wirksames Arsen-haltiges Mittel.
Heute wird die Syphilis mit Antibiotika behandelt, und ist im ersten und zweiten Stadium heilbar. Im dritten Stadium bleiben oft Spätschäden.
Durch die Anwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr kann die Übertragung der Syphilis und anderer Geschlechtskrankheiten sehr wirksam verhindert werden.
Symptome
Geschichte
Behandlungsmethoden
Bekannte Opfer
Literatur
Weblinks






