Stephansdom
![]() Stephansdom auf der österreichischen 10 Cent Münze |
Der Stephansdom in Wien ist seit 1360 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/79 Kathedrale (Bischofssitz; seit 1723 Sitz des Erzbischofs von Wien), von den Wienern auch Steffl genannt.
Der Dom wurde im April 1945 durch die US-Luftwaffe bombardiert, wobei das Dach leicht beschädigt wurde. Am 12.41945, dem Tag als die Sowjetarmee in Wien einmarschierte, entstand auch am Stephansdom durch Funkenflug der brennenden umliegenden Gebäude ein Brand, der den Dom sehr stark beschädigte. In den Jahren nach dem Krieg wurde er aber wieder aufgebaut. Das Bauwerk ist 107 m lang und 34 m breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich; Teile des spätromanischen Baues von 1230/40-1263 (Weihe) sind auch noch erhalten. Er besitzt vier Türme: Der höchste davon ist der Südturm mit 136 m, der Nordturm wurde nicht fertiggestellt und ist nur 68 m hoch. Links und rechts vom Haupteingang befinden sich die beiden "Heidentürme", die etwa 65 m hoch sind.
Die größte Glocke wird Pummerin genannt und hängt im Nordturm. Sie ist die größte in Österreich und die zweitgrößte in Europa. Sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1951 als Geschenk des Bundeslandes Oberösterreich aus dem Metall ihrer Vorgängerin erneut gegossen. Sie wird nur zu Neujahr und zu hohen katholischen Feiertagen geläutet.
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