Starnberger See
Der Starnberger See hieß ursprünglich Würmsee - nach dem Fluss Würm, der am nördlichen Seeende entspringt - und wurde 1965 umbenannt. Er ist etwa 20 Kilometer lang und an der breitesten Stelle etwa 5 Kilometer breit.Der See wurde durch einen Gletscher der Würmeiszeit gefräst, der auch das Würmtal formte. Aussichtspunkte auf den umgebenden Moränen sind beispielsweise die Ilkahöhe in Tutzing oder der Bismarkturm bei Ammerland. Unwettervorhersagen treffen bei diesem See wegen seiner besonderen Lage oft nicht zu.
Südlichster Ort: Seeshaupt, nödlichster Ort: Starnberg. Westufer: Possenhofen, Feldafing, Tutzing, Bernried, Ostufer auch von Nord: Berg, Ammerland, Ambach, St. Heinrich.
Im Frühjahr kam König Ludwig II regelmäßig an den Starnberger See um, sich dort mit der späteren Kaiserin Elisabeth ("Sissi") auf der Roseninsel vor Feldafing zu treffen.
Bekannt geworden ist der See sicherlich auch durch den tragischen Tod König Ludwigs II 1886. Daran erinnert noch heute die Votivkapelle und das Holzkreuz im See.






