Stapellauf
Der Stapellauf ist das zu Wasser lassen eines Schiffsneubaussneubaus.
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2 Arten des Stapellaufs 3 Probleme des Stapellaufs |
Vorgang
Während des Baus ist der Schiffskörper auf feste Sockel gestützt, die heute aus Beton sind, früher dagegen Stapel aus Holzbohlen waren, wovon sich der Name Stapellauf ableitet. Beim Stapellauf wird das Gewicht des Schiffs auf einen Holzschlitten verlagert, der nach dem Lösen der Haltevorrichtungen eine schiefe Rampe ins Wasser hinunter rutscht, wobei er seitlich durch Schienen geführt wird. Dazu müssen sowohl der Schlitten wie auch die Holzauflage der Rampe, auf der er rutscht, mit großen Mengen Schmiermittel versehen werden. So benötigte man beim Stapellauf der Titanic 22 Tonnen Fett und Öl.
Nach dem Stapellauf ist der Bau des Schiffs noch nicht abgeschlossen. Die Schiffsmaschine, Inneneinrichtung, Aufbauten oder Bewaffnung werden erst danach montiert.
Dem eigentlichen Stapellauf geht traditionell die Schiffstaufe voraus.








