Smog
Der Begriff Smog setzt sich zusammen aus den Englischen Worten "smoke" (Rauch) und "fog" (Nebel). Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in London, England geprägt, als Smog dort eine häufige Erscheinung war und zu dieser Zeit auch "London Peculiars" (Londoner Eigenheiten) genannt wurde.
Die Mischung aus Rauch und Nebel kann sich unter ungünstigen Bedingungen lange über einer Stadt halten und ist meist gesundheitsschädlich. Der Rauch stammt dabei aus verschiedenen Quellen wie Verbrennungskraftwerken und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Auch flüchtige Bestandteile von Lacken und anderen Lösungsmitteln und Dämpfe aus der chemischen Industrie mischen sich mit Nebel zu Smog. Smog ist im allgemeinen schlimmer in den wärmeren Monaten eines Jahres.
Zwischen dem 8. Dezember 1952 bis zum März 1953 bedeckte giftiger Smog die Stadt London und kostete wahrscheinlich 12'000 Einwohnern der Stadt das Leben. Die Britische Regierung weigerte sich den Rauch durch die intensive Nutzung von Kohle als Energielieferant als Ursache der Tode anzuerkennen und schob eine Grippeepidemie vor.
Smog ist noch immer ein Problem vieler grösserer Städte, doch nicht jede Regierung ist bereit das Phänomen "Smog" anzuerkennen.






