Seevölker
Mit dem Ausdruck Seevölker wird eine Gruppe von Völkern bezeichnet, die sich um 1190 v. Chr im östlichen Mittelmeer zusammenschlossen und Ägypten zu erobern suchten. Sie schlugen viele Schlachten zu Wasser und zu Lande, vor allem während der Regierungszeit Ramses III. Ihm gelang es zwar, die Seevölker zu besiegen, doch Ägypten war durch die vielen Kriege geschwächt und verlor viel Macht und Einfluss.Die Identität der sog. "Seevölker" war lange Zeit ungeklärt, heute gehen die meisten Historiker, Sprachwissenschaftler und Archäologen davon aus, dass es sich in der Mehrzahl um indogermanische Illyrer gehandelt haben muss.
Nach der Theorie Jürgen Spanuths handelte es sich bei den Seevölkern um Angehörige der durch eine Naturkatastrophe zerstörten Hochkultur Atlantis, deren Zentrum bei Helgoland läge.






