Sedisvakantismus
Der Begriff Sedisvakantismus (von lat.: sedes Sitz; vacans leer) bezeichnet eine Auffassung innerhalb traditionalistischer katholischerer Kreise, die davon ausgehen, dass es zur Zeit keinen gültigen Papst gebe. In diesem Zusammenhang lehnt man im gegenwärtigen Spectrum dieser Richtung die Liturgiereform und das 2. Vatikanische Konzil ab. Nach Auffassung der Sedisvakantisten gibt es in der Kirche zur Zeit eine (außerordentliche) Sedisvakanz, d.h. der Stuhl Petri ist unbesetzt (vakant). Aus dieser Überzeugung heraus habe sich auch einige Personen zu "Päpsten" ausrufen lassen, z.B. Lucian Pulvermacher.Aus der Sicht der römisch-katholischen Kirche befinden sich Sedisvakantisten im Schisma.
Siehe auch
Weblink
Sedisvakantistische Seite: http://www.arbeitskreis-katholischer-glaube.de






