Schweiz
Dieser Artikel behandelt den Staat Schweiz. Weiteres siehe Schweiz (Begriffsklärung){| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" style="float:right; empty-cells:show; width:330px" | style="background:#efefef;" align="center" colspan="2" | {| border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" | align="center" colspan="2" |
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| align="center" width="50%" | (Details)
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| Amtssprachen || Deutsch, Französisch, und Italienisch
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| Landessprachen || Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
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| Hauptstadt || Bern
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| Staatsform || Bundesstaat
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| Bundespräsident || Joseph Deiss
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| Fläche || 41.285 km²
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| Einwohnerzahl || ca. 7,3 Millionen
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| Bevölkerungsdichte || 177 Ew. pro km²
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| Währung || Schweizer Franken
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| Zeitzone || MEZ
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| Nationalhymne || Schweizerpsalm
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| Autokennzeichen || CH
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| Internet-TLD || .ch
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| Vorwahl || +41
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|}Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération Suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun Svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz genannt, ist ein unabhängiger Staat in Westeuropa. Herkunft des Namens Schweiz ist der Kantonsname Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft übertragen wurde.
Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an die Deutschland, östlich an Liechtenstein und Österreich, südlich an Italien, und der westliche Nachbar ist Frankreich.
| Table of contents |
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2 Geschichte 3 Politik 4 Geographie 5 Sprachen 6 Wirtschaft 7 Verkehr 8 Persönlichkeiten 9 Bücher über die Schweiz 10 Weitere Themen 11 Weblinks |
Hauptartikel: Geschichte der Schweiz
Die Schweiz ist eine Willensnation, die weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit ist. Die Schweiz wurde am 12. September 1848 zu einem Bundesstaat, dessen Wurzeln in einem im Spätmittelalter gegründeten Staatenbund aus Kantonen liegen.
Hauptartikel: Politisches System der Schweiz
Die Schweiz ist ein Bundesstaat mit starker Betonung auf Föderalismus und direkter Demokratie.
Der Schweizer Bundesstaat besteht aus 26 Kantonen (davon sechs (Obwalden, Nidwalden, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden Basel-Stadt und Baselland), die aus historischen Gründen als Halbkantone bezeichnet werden und daher auch nur je 1 von 46 Ständeratssitzen zugeteilt erhalten. Die Kantone haben sehr grosse politische Autonomie und können vieles in eigener Kompetenz regeln.
Offiziell nicht definierte, aber gebräuchliche Regionen der Schweiz sind:
Die Schweiz gliedert sich in fünf geographische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.
Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer
Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen.
Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein.
30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz ist bewaldet.
In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinenschutz (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab).
Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder.
Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.
Vier Sprachen sind in der Verfassung als Landessprachen verankert: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Nur die ersten drei dovon, sind aber offizielle Sprachen. Rätoromanische Schweizer haben jedoch das Recht, in ihrer eigenen Sprache zu sprechen, speziell im Umgang mit Behörden.
Aussenstehende nehmen manchmal an, dass, weil es in der Schweiz vier Landessrpachen gibt, alle Schweizer vier Sprachen sprechen. Die Realität ist weit davon entfernt.
Deutsch (gelb; 63.7% der Bevölkerung; Stand 2002) ist die meistverbreitete Sprache. 17 der 26 Kantone sind einsprachig Deutsch. Die Bevölkerung spricht aber gemeinläufig einer der vielen Dialekte.
Französisch (violett; 20.4%) wird im Westen der Schweiz gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig die Suisse Romande genannt.Gerade vier Kantone sind einsprachig Französisch: Genf, Jura, Neuenburg, Waadt. Drei der Schweizer Kantone sind offiziell zweisprachig: Bern, Freiburg und das Wallis.
Italienisch (grün; 6.5%) wird im Tessin und vier Südtälern des Graubünden gesprochen. Der Bund fördert die Sprache aktiv. Dies ist auch der Fall mit dem Rätoromanischen (rot; 0.5%), welches in Graubünden gesprochen wird. Der Kanton Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz.
Viele der Ausländer, die sich in Schweiz niedergelassen haben, haben ihre eigene Sprache mitgebracht. Zusammen sind diese Sprachen (9%) weiterverbreitet als das Italienische und das Rätoromanische. Die grösste dieser Sprachgruppen ist das Serbische/Kroatische mit 1.4%; Englisch ist die Hauptsprache für 1% der Bevölkerung. Diese nicht offiziellen Sprachen der Schweiz sind im ganzen Land verteilt, aber konzentriert in den grösseren Städten.
Die Schweiz ist zwar bekannt für ihren Käse und hat oft noch den Ruf eines Bauernlandes, aber tatsächlich arbeiten noch weniger als fünf Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft.
Die landwirtschaftliche Produktion ist regional sehr unterschiedlich. In den Voralpen, Alpen und im Jura dominiert Viehzucht und Milchwirtschaft, im Mittelland Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau, in der Ostschweiz und im Wallis Obst. Exportiert wird in erster Linie Hartkäse (Emmentaler, Greyerzer (Gruyère), und Sbrinz).
In der Schweiz dominiert in der Landwirtschaft die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt etwa 9 % der Produktion und ist stark im Wachsen. Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten.
Die Schweiz ist auch ein Weinland: nur in Uri und Appenzell Innerrhoden gibt es keinen Weinanbau, aber ansonsten hat jeder Kanton Reben. Besondere wirtschaftliche Bedeutung hat der Rebbau am Genfersee, Neuenburgersee, und Bielersee und im Wallis und Tessin.
Die Schweiz besitzt wenig Rohstoffe.
Abgebaut werden Kies, Kalk (Jura), Ton, Granit (Graubünden, Tessin) und Salz (Rheinfelden (Schweiz), Bex). Kohle, Uran und Erdöl sind bisher nur in Spuren gefunden worden.
Mehrere Minen, die in der Vergangenheit Eisenerz (Sargans, Fricktal, Stechelberg), Asphalt (Travers), Kupfer (Zinal) oder Gold (Gondo) lieferten, wurden mittlerweile geschlossen.
Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt.
Siehe Liste der Speicherseen in der Schweiz
Kurzinformation
Geschichte
Politik
Siehe auch: Gemeinden der Schweiz, Liste der Schweizer KantoneGeographie
Geographie in Zahlen
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| Landwirtschaftliche Nutzfläche || 14.813 km²
| 38 %
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| Wald || 12.522 km²
| 30,4%
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| Unproduktive Naturfläche || 10.531 km²
| 25,5 %
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| Siedlung, Industrie, Verkehr || 2.418
| 5,8 %
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| Nord-Süd Ausdehnung || 220 km
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| Ost-West Achse || 348 km
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| Höchster Punkt (Dufour-Spitze im Wallis)
| 4.634 m/M
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| Tiefster Punkt (Lago Maggiore im Tessin)
| 193 m/M
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Geographische Gliederung
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