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Schwebebahn

Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine 13 km lange aufgeständerte Hängebahn zum Personentransport und fährt zwischen Oberbarmen und Vohwinkel.

Um die Jahrhundertwende erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal. Es wurde in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Ingenieur Eugen Langen in Köln konzipiert und getestet. Nach einer Bauzeit von ca. drei Jahren konnte es 1901 in Wuppertal feierlich in Betrieb genommen werden. Es hat seitdem in kontinuierlichem Betrieb als überirdische Metro gut 22 Mio. Fahrgäste (Stand 2001) transportiert. Bis zum Jahr 1998 galt es lange Zeit als das sicherste Verkehrsmittel der Welt, welches täglich bis zu 70.000 Fahrgäste durch die Stadt befördert. In einem großen und ehrgeizigen Erneuerungsprojekt wird die Bahn seit 1995 getreu dem Original komplett erneuert.

Technik

Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine Hängebahn. Das Gerüst führt die großen, etwa 200 Fahrgäste fassenden Waggons kreuzungsfrei in einer Höhe von etwa 12 Metern. Die Bahn ist zum großen Teil über dem Fluss Wupper geführt. Im Bereich Vohwinkel führt sie etwa 3 km auch über eine Hauptverkehrsstraße. Durch die kreuzungsfreie Fahrweise ist die Schwebebahn mit einer übererdigen Metro vergleichbar. Der Antrieb erfolgt durch die über dem Gleis befindlichen Radantriebseinheiten, die von der Strecke her per Abnehmer mit elektrischer Energie versorgt werden. An diesen hängen auch die inzwischen großraumigen Fahrgastwagen. Zu Beginn wurden zwei gekoppelte Wagen verwendet. Jeweils an den Enden der Gesamtstrecke befinden sich Wende- und Parkmöglichkeiten für die Züge, die so reihum in Hin- und Rückfahrt Passagiere befördern.

Geschichte .. Zeittafel
 
1880-1890 Erste Konzeption von Eugen Langen für eine Schwebebahn
1894 Vertrag über den Bau der Bahn mit der Stadt
1898 Baubeginn
24. Oktober 1900 Fahrt von Kaiser Wilhelm II
1. März 1901 Freigabe der Strecke Kluse bis Zoo
24. Mai 1901 Freigabe der Strecke Zoo bis Vohwinkel
27. Juni 1901 Freigabe der Strecke Kluse bis Oberbarmen
1972-74 Neuer Waggonfuhrpark
1974 Einbau einer Wendeanlage
1995/96 Beginn des Erneuerungsprojekts
12. April 1999 Folgenschwerer Unfall mit 5 Toten und 47 Verletzten beim Wechsel von einer Ausbauarbeit zum Fahrbetrieb
1. März 2001 Festakt zum 100jährigen Jubiläum der Schwebebahn

Hinweis: (Stand 2003) Der Ausbau der Schwebebahn dauert noch an. Wenden Sie sich an entsprechende Stellen, um zu erfahren, ob zu einer bestimmten Zeit Fahrbetrieb oder Betriebsumbau vorliegt

Weiterführende Informationen

Webseite der Verkehrsgesellschaft

Bilder von der Schwebebahn und vom Umbau

Weblinks

Schwebebahn in Dresden zwischen den Ortsteilen Loschwitz und Oberloschwitz seit 1901



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