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Schlafmittel

Schlafmittel (Hypnotica) sind im engeren Sinn Stoffe, die den natürlichen Schlafvorgang fördern oder einleiten. Diese Stoffe basierend auf chemischen oder pflanzlichen Mitteln.

Table of contents
1 Pflanzliche Schlafmittel
2 Chemische Schlafmittel
3 Weitere Schlafmittel
4 Medikamentöse Anwendung
5 Missbrauch
6 Weblinks

Pflanzliche Schlafmittel

Zu den pflanzlichen Schlafmitteln gehören beispielsweise die Präperate auf Baldrianbasis. Sie sind in der Regel schwach wirksam und rezeptfrei.

Chemische Schlafmittel

Neben den pflanzlichen Schlafmitteln gibt es mehrere chemische Schlafmittel. Sie lassen sich in mehrere Gruppen einteilen:

Benzodiazepine

Benzodiazepine sind die modernsten Schlafmittel. Todesfälle durch falsche Anwendung sind selten, der Suchtfaktor ist gering.

Chloralhydrat

Fluorazepam HCL

Temazepam

Antihistaminika

Triazolam

Tranquilizer

Tranquilizer sind beliebte Schlafmittel, da sie sich zum
Angstabbau und zum Entspannen eignen. Tranquilizer beinhalten ein großes Suchtrisiko. Eine übermäßige Dosierung führt zur gegenteiligen Wirkung.

Barbiturate

Barbiturate sind gefährliche Schlafmittel, da sie lange im Organismus bleiben und in Verbindung mit Alkohol tödlich sein können. Sie haben außerdem noch unerwünschte Nebenwirkungen wie Müdigkeit am Tag. Barbiturate werden heute kaum noch verwendet.

Weitere Schlafmittel

Neben den pflanzlichen und chemischen Schlafmittel gibt es weitere Stoffe, die den Schlaf fördern. So können neben dem Konsum von Alkohol auch Antidepressiva oder Analgetika (Schmerzmitteln) schlaffördernd wirken. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um eine Art Missbrauch handelt.

Bei einigen Menschen wirken neben dem sogenannten Schäfchen zählen auch körperliche Anstrengung (Abendspaziergang) als Schlafmittel. Weiterhin helfen auch Entspannungsmethoden wie Autogenes Training beim Einschlafen, da Stress Schlafprobleme befördert, ohne dass es sich um eine Krankheit handelt.

Medikamentöse Anwendung

Medikamentöse Schlafmittel werden auch Hypnotika genannt und sind meist identisch mit den Sedativa, den Beruhigungsmitteln. Für die Auswahl von Medikamenten werden zwei Schlafphasen unterschieden:

Eine Behandlung mit medikamentösen Schlafmitteln erfolgt, wenn der Patient über längere Zeit Schlafprobleme hat. Hierbei ist die Beaufsichtigung durch einen Arzt dringend notwendig, da sonst leicht ein Missbrauch entstehen kann.

Missbrauch

Es gibt mehrere Gründe und Formen des Missbrauchs von Schlafmitteln. Über einen längeren Zeitraum eingenommene Schlafmittel führen oftmals zur Abhängigkeit oder werden bewusst als Droge eingesetzt.

Es gibt auch Fälle, in denen körperliche Überlastungssymptome (Schlaflosigkeit, etc.) durch Schlafmittel behandelt werden. Dies ist jedoch wenig sinnvoll, da nur die Symptome bekämpft werden, die eigentliche Ursache aber keine Beachtung findet.

Weblinks




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