Scheckkarte
Eine Scheckkarte (offizielle Bezeichnung: Debitkarte) ist eine Karte, die anstelle von Bargeld verwendet werden kann, um Käufe zu tätigen oder Bargeld bei Geldautomaten zu beheben. Sie ist eine aus Plastik (in der Regel PVC) hergestellte Karte im ISO 7810-Format. Meist wird sie in Verbindung mit einem Girokonto von der kontoführenden Bank ausgegeben wird. Im Unterschied zu Kreditkarten wird nach dem Kauf das Girokonto des Karteninhabers sofort belastet.
Um Missbrauch zu verhindern, muss man sich der bei der Verwendung authentifizieren. Dies geschieht meist durch die Eingabe einer Geheimzahl (PIN) oder durch eine Unterschrift.
In Europa werden Debitkarten meist von der Bank gemeinsam mit einem Konto ausgegeben, Debitkarten haben deshalb eine höhere Verbreitung als Kreditkarten.
Weitere in Deutschland übliche Bezeichnungen:
- ec-Karte
- ec-Card
- ec-Scheckkarte
Da die Scheckkarte heute nicht mehr für die Garantie von ausgestellten Euroschecks benutzt werden kann, stellen Bankenen und Sparkassen die Kommunikation zunehmend auf den Begriff Maestro-Card um. Dabei wird das Maestro-Feature, mit welchem die Karten schon seit den 1990er Jahren ausgestattet sind, in den Vordergrund gerückt.
Die Scheckkarte ist auf der Rückseite mit einem Magnetstreifen versehen, der für die Abwicklung von Transaktionen wichtige Informationen enthält. Seit Mitte der 1990er Jahre sind viele (aber nicht alle) der in Deutschland ausgegebenen Scheckkarten auch mit einem Chip ausgestattet. Dieser ist Voraussetzung für die Nutzung der Funktion Geldkarte.
In Deutschland wurden von den Banken und Sparkassen über 50 Mio. Scheckkarten ausgegeben. In Österreich über 3 Mio.
Siehe auch: Chipkarte






