Robert Johnson
Robert Johnson (* 8. Mai 1911 in Hazelhurst, Mississippi; † 16. August 1938 in Three Forks, Mississippi) ist wahrscheinlich der einflussreichste Gitarrist, Sänger und Songschreiber in der Geschichte des Blues. Er wird auch als der King of the delta blues genannt, in Anspielung auf das Mississippi-Delta.
Robert Johnson nahm nur 29 Songs auf (insgesamt 41 Aufnahmen in zwei Aufnahme-Sessions 1936 und 1937). Seinen Tod fand er bei einem Auftritt im Juke-Joint in Three Forks, Mississippi, durch eine vergiftete Flasche Whisky. Die stammte vom Besitzer des Ladens, der eifersüchtig auf den musikalisch mit seiner Frau flirtenden Musiker war.
Die Verbreitung seiner Songs begann erst nach seinem Tod, zum einen durch den Produzenten John Hammond, zum anderen durch andere Bluessänger wie Robert Lockwood, die seine Songs kopierten. Noch während seiner aktiven Zeit begeisterte Johnson Musiker wie Howlin' Wolf, Sonny Boy Williamson II, Robert Nighthawk und Memphis Slim. Im Laufe der folgenden Jahre wurde Johnson zum meistkopierten und meistdiskutierten Bluesmusiker.
Der Verdienst von Johnson lag vor allem in der Bearbeitung der frühen Bluesmusik von Son House und Skip James (Delta Blues) in einen neuen Stil, der dann von Musikern wie Muddy Waters oder Elmore James aufgegriffen wurde. Anders als die Songs seiner Zeitgenossen zeichneten sich seine Songs allerdings durch einen Individualismus aus, der vorher nicht bekannt war - jeder Song klingt anders und ist in sich geschlossen.
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Aufnahmen
1936
1937






