Rezeptor
Unter einem Rezeptor versteht man in der Biologie- auf zellulärer Ebene eine spezialisierte Zelle, die bestimmte äußere und innere chemische oder physikalische Reize in eine für das ZNS verständliche Form bringt, oder
- auf molekularer Ebene eine Zellstruktur, die aus der Oberfläche einer Biomembran herausragt und für die Bindung verschiedener Partikel sorgt, die an die Zelle gebunden und/oder in die Zelle importiert werden sollen.
Es werden drei Arten von Rezeptoren unterschieden:
- freie Nervenfasern (Schmerz)
- spezialisierte Rezeptorenden von Nervenfasern (Mechanorezeptoren)
- spezialisierte Sinneszellen
Alle Rezeptoren mit Ausnahme der Photorezeptoren werden bei Erregung depolarisiert. Die Photorezeptoren werden hyperpolarisiert.
Rezeptoren sind spezifisch für eine Sinnesempfindung.
2. Die Rezeptoren, die an der Oberfläche von Biomembranen sitzen, sind Proteine mit Sonderstrukturen, z.B. kurzen Kohlehydratketten. Sie besitzen eine bestimmte Passform für Molekülteile, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an die Rezeptorstruktur andocken. Sie dienen dem Import von Substanzen in die Zelle, können aber auch von Viren genutzt werden, um in eine Wirtszelle einzudringen.






