Renaturierung
Unter Renaturierung oder Rekultivierung versteht man die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere auf so genannten devastierten Flächen, wie sie z.B. vom Tagebau hinterlassen werden. Auch alte Deponieflächen, Straßen oder bebaute Gelände können renaturiert werden. Wichtig ist dabei vor allem die Entsiegelung des Bodens, also die Rückgängigmachung der Flächenversiegelung. Die größten Schwierigkeiten liegen darin, dass die zu renaturierenden Böden in der Regel stark verdichtet und oft mit Chemikalien, Schwermetallen oder Öl verseucht sind. Renaturierung ist eine Aufgabe, die nur von Geologen, Ökologen und Ingenieuren in Zusammenarbeit geleistet werden kann und ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz, speziell des BodenschutzesNicht alle Rekultivierungen haben die Wiederherstellung naturnaher Biotope zum Ziel, sondern eher parkartige Landschaftsflächen mit Freizeitwert.
Siehe auch: Aldo Leopold, FlussbegradigungRenaturierung von asphaltierten oder betonierten Verkehrswegen
stub
Schreddern des Straßenbelags
Renaturierung von Deponieflächen
stub
Renaturierung von Tagebauflächen
stub
Renaturierung von kanalisierten Bächen oder Flüssen
Bei der Renaturierung von Bächen und Flüssen wird versucht das ursprüngliche nichtbegradigte Flussbett wiederherzustellen, die Strömungsgeschwindigkeit und damit die Überschwemmungsgefahr zu reduzieren, sowie ursprüngliche Tier- und Planzenarten wiederanzusiedeln.
Beispiel: Schwalm (NRW)






