Reformpädagogik
Unter der Bezeichnung Reformpädagogik werden verschiedene Ansätze zur Reform von Schule, Unterricht und allgemeiner Erziehung zusammengefasst, die sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gegen Lebensfremdheit, Intellektualismus und Autoritarismus der vorherrschenden "Paukschulen" wandten.Die Reformpädagogen verbanden zumeist eine liberale Grundhaltung mit starkem sozialem Engagement.
Wichtige Prinzipien sind die Selbsttätigkeit der Schüler, praktische Tätigkeiten, ...
Bedeutende Richtungen und Vertreter der Reformpädagogik umfassen:
- Die Landschulbewegung von Hermann Lietz, Gustav Wyneken, Paul Geheeb (Odenwaldschule) und Kurt Hahn (Salem);
- Hermann Ebbinghaus
- Celestin Freinet
- Maria Montessori
- Die anthroposophisch begründeten Waldorfschulen von Rudolf Steiner






