Rationale Zahl
Eine rationale Zahl ist eine Zahl, die als Verhältnis zweier ganzer Zahlen ausgedrückt werden kann (für gewöhnlich schreibt man a / b), wobei der Nenner (hier b) ungleich Null ist. Man nennt rationale Zahlen auch Brüche.
Die Menge aller rationalen Zahlen bildet einen Körper, der mit Q (stark betont dargestellt) bezeichnet wird. Weil dies handschriftlich nicht darstellbar ist, hat sich das Symbol
eingebürgert.
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Mathematisch gesehen, definiert man Brüche als geordnete Paare ganzer Zahlen (a, b), wobei wieder b ungleich Null ist. Dann definiert man Addition und Multiplikation mit diesen Paaren mit Hilfe folgender Regeln:
Konstruktion von Q aus Z
Einhergehend mit unserer Erwartung, dass 2/4 = 1/2 sein soll, führen wir eine Äquivalenzrelation ~ auf diesen Paaren mit der folgenden Regel ein:
- (a, b) ~ (c, d) genau dann wenn, a · d = b · c.
- (a, b) ~ (c, d) genau dann wenn, a · d = b · c.
Man kann zeigen, dass Q der kleinste Körper ist, der die natürlichen Zahlen N enthält. Q ist der Quotientenkörper der ganzen Zahlen Z.
Rationale Zahlen liegen "dicht" auf der Zahlengerade, das heißt: Zwischen zwei rationalen Zahlen a und b
liegt stets eine weitere rationale Zahl c (und somit beliebig viele).
Man nehme einfach das arithmetische Mittel dieser beiden Zahlen:
Eigenschaften
Was zunächst überraschend klingt, ist die Tatsache, dass die Menge der
rationalen Zahlen "gleichmächtig" zu der Menge der natürlichen Zahlen ist.
Das heißt: es gibt eine bijektive Abbildung zwischen
N und Q, die jeder
rationalen Zahl q eine natürliche Zahl n zuweist und umgekehrt.
Siehe dazu auch: Cantor-Diagonalisierung
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