Rallye-Weltmeisterschaft
Die Rallye-Weltmeisterschaft (FIA World Rally Championship) wird als eine Serie von derzeit 14 Rallye-WM-Läufen weltweit ausgetragen.
| Table of contents |
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2 Kalender 3 Geschichte 4 Liste der Rallye-Weltmeister 5 Weblinks |
Modus
Generell dürfen nur seriennahe Autos an der Rallye-WM teilnehmen. Dies bedeutet, dass jedes zugelassene World Rallye Car (WRC) auf einem handelsübliches Straßenwagen basieren muss. Derzeit nehmen an der Rallye-WM Werksteams der Marken Peugeot, Citroen, Ford, Subaru, Hyundai und Skoda teil.
Jeder Lauf zur Rallye-WM ist in drei Etappen unterteilt. Jede dieser Etappen ist wiederum in kurze Wertungsprüfungen von üblicherweise 10 bis 30 km Länge aufgeteilt. An den drei Renntagen von Freitag bis Sonntag werden insgesamt zwischen 15 und 25 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von rund 400 Kilometer ausgetragen.
Vor dem Rennen inspizieren die Rallye-Fahrer den genauen Kurs und machen sich Notizen insbesondere über die Kurven der Passagen. Während des als Zeitfahren ausgetragenen Rennens wiederholt der Beifahrer diese Notizen.
Sieger der Rallye ist der zeitschnellste Fahrer aller Wertungsprüfungen. Die Punkte für die Weltmeisterschaft werden nach dem Formel-1-Prinzip vergeben: Der Sieg bringt zehn Punkte, ein 2. Platz acht, ein 3. Platz sechs , ein 4. Platz fünf Punkte ... ein 8. Platz einen Punkt.
Die Rallye-WM 2003 findet nacheinander in Monaco (Januar), Schweden, der Türkei, Neuseeland, Argentinien Griechenland, Zypern, Deutschland, Finnland, Australien, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien (November) statt. Die Rennen finden auf unterschiedlichem Belag, so unter anderem Asphalt, Schotter und Schnee, statt.
2002 wurde die ADAC-Rallye-Deutschland erstmals als Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft durchgeführt. Kalender
Die bekannteste Rallye des WM-Kalenders ist die Rallye Monte Carlo, die 1911 erstmals stattfand und damit sehr viel älter ist als die Rallye-WM selbst. Geschichte
1968 fand die erste Rallye-WM statt. Erst seit 1979 gibt es allerdings auch eine Fahrer-Wertung. In den letzten Jahren sind die jeweiligen Läufe der Rallye-WM stark gekürzt und gestrafft worden. So wurde etwa die legendäre "Nacht der langen Messer" der Rallye Monte Carlo aus Sicherheitsgründen abgesetzt.
| Jahr | Weltmeister | Team |
| 2003 | Petter Solberg (Nor) | Subaru |
| 2002 | Marcus Grönholm (Fin) | Peugeot |
| 2001 | Richard Burns (GB) | Subaru |
| 2000 | Marcus Grönholm (Fin) | Peugeot |
| 1999 | Tommi Mäkinen (Fin) | Mitsubishi |
| 1998 | Tommi Mäkinen (Fin) | Mitsubishi |
| 1997 | Tommi Mäkinen (Fin) | Mitsubishi |
| 1996 | Tommi Mäkinen (Fin) | Mitsubishi |
| 1995 | Colin McRae (GB) | Subaru |
| 1994 | Didier Auriol (Fra) | Toyota |
| 1993 | Juha Kankkunen (Fin) | Toyota |
| 1992 | Carlos Sainz (Esp) | Toyota |
| 1991 | Juha Kankkunen (Fin) | Lancia |
| 1990 | Carlos Sainz (Esp) | Toyota |
| 1989 | Mikki Biasion (Ita) | Lancia |
| 1988 | Mikki Biasion (Ita) | Lancia |
| 1987 | Juha Kankkunen (Fin) | Lancia |
| 1986 | Juha Kankkunen (Fin) | Peugeot |
| 1985 | Timo Salonen (Fin) | Peugeot |
| 1984 | Stig Blomqvist (Swe) | Audi |
| 1983 | Hannu Mikkola (Fin) | Audi |
| 1982 | Walter Röhrl (D) | Opel |
| 1981 | Ari Vatanen (Fin) | Ford |
| 1980 | Walter Röhrl (D) | Fiat |
| 1979 | Björn Waldegard (Swe) | Ford |
Weblinks






