Pumpspeicherkraftwerk
Pumpspeicherkraftwerke sind Wasserkraftwerke, die zur Deckung von Bedarfsspitzen bei der Eletrizitätsversorgung eingesetzt werden.Zu Zeiten, in denen ein Überschuss an elektrischer Energie vorhanden ist, wird Wasser in ein hochgelegendes Speicherbecken gepumpt. Steigt der Energiebedarf, wird das Wasser abgelassen und treibt Turbinen an.
Die Leistung von Pumpspeicherwerken steht bei Bedarf innerhalb von Minuten zur Verfügung und kann in einem weiten Bereich geregelt werden. Dies ist ein Vorteil gegenüber thermischen Kraftwerken, wie zum Beispiel Kernkraft- oder Kohlekraftwerken, deren Leistung sich nur im Bereich von mehreren Stunden regeln lässt.
Das größte deutsche Pumpspeicherkraftwerk ist ab 2004 das Kraftwerk Goldisthal in Thüringen mit einer Spitzenleistung von 1.060 Megawatt und einem Speichervolumen von 13,5 Mio. m3. Bei einem Wirkungsgrad von über 80% läßt sich damit das Kraftwerk acht Stunden lang auf Vollast betreiben.






