Puffer
Ein Puffer ist
- in der Informatik und Telekommunikation eine Einrichtung (Speicher) zum Ausgleich von Unterschieden in der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Sie ermöglicht es, einen Stau in einer Verarbeitung zu tolerieren, in dem die Objekte der Verarbeitung zwecks späterer Verarbeitung zwischengelagert werden. Ein Puffer bedarf eines formierten Raumes, der Objekte aufnehmen kann sowie eines Hinzufüge- und eines Entnahmemechanismus bzw. -algorithmus (Organisierter / tolerierter Stau / Zeitschieber). Puffer werden insbesondere für zeitkritische Anwendungen benötigt, beispielsweise beim Brennen einer CD oder für die Aufnahme von Messdaten. Die Logik entspricht meist einem Ringpuffer.
- bei Schienenfahrzeugen eine Vorrichtung, mittels Federung die Stoßwirkung im Fall des Aufeinanderpralls zu mildern.
- in der Chemie eine Lösung, deren pH-Wert sich bei Zugabe einer Säure oder Base nur langsam ändert. Solche Lösungen enthalten Mischungen aus schwachen Säuren und ihren konjugierten Basen im Konzentrationsverhältnis 1 : 1. Ein Beispiel ist der Ammonium-Puffer, der aus Ammonium-Ionen und Ammoniak besteht. Der Carbonatpuffer (eine Mischung aus Kohlensäure und Natriumhydrogencarbonat) hält den pH-Wert des Blutes zwischen 7,35 und 7,45. Der Pufferbereich ergibt sich aus dem pKS-Wert der Säure: Bereich = pKS ± 1. Die Pufferkapazität ist von der Ausgangskonzentrations der Säure abhängig.
- in der Bodenkunde werden (bodenchemische) Pufferbereiche unterschieden.
- in der Bodenkunde werden (bodenchemische) Pufferbereiche unterschieden.
- kurz für Kartoffelpuffer
- kurz für Pufferbatterie






