Polyploidie
Als Polyploidie bezeichnet man in der Biologie das Phänomen, dass manche Arten mehr als zwei Sätze von Chromosomen in ihren Zellen besitzen.Ein einfacher (haploider) Chromosomensatz enthält jedes Chromosom einmal, ein doppelter (diploider) Chromosomensatz zweimal. Ab drei Chromosomensätzen spricht man von Polyploidie:
- triploid: drei Chromosomensätze, z.B. bei manchen Bärtierchen
- tetraploid: vier Chromosomensätze, z.B. bei manchen Salmonidae
- hexaploid: sechs Chromosomensätze
- octoploid: acht Chromosomensätze, z.B. manche Störee
Eltern mit unterschiedlichem Ploidiegrad können in der Regel keine miteinander kompatiblen Geschlechtszellen produzieren. Daher wirkt eine Polyploidisierung nicht selten als genetische Barriere bei der Artbildung. Sie ermöglicht auch das Entstehen neuer Arten ohne geographische Isolation, also eine sympatrische Artbildung.
Siehe auch: Evolutionstheorie






