Photometrie
In der Photometrie wird die Strahlungsintensität des elektromagnetischen Spektrumss erfasst.
In der Regel ist dies die Wirkung, die Licht (eine elektromagnetische Schwingung) auf den Menschen hat (Helligkeitsempfinden). Derartige photometrische Größen haben daher eine radiometrische Entsprechung.
Grundlage dieser visuellen photometrischen Bewertung von elektromagnetischer Strahlung im sichtbaren Bereich ist die so genannte V(λ)-Kurve, die physiologische Aspekte des Auges berücksichtigt.
In der Astronomie gibt es außerdem weitere photometrische Systeme, die sich nicht an der Empfindlichkeitskurve des Auges anlehnen, sondern an physikalischen Eigenschaften der Sternspektren.
Die Breitbandphotometrie misst die Intensität der Strahlung über einen weiten Wellenlängenbereich. Die gebräuchlichsten Verfahren messen durch drei oder vier Filter (UBV:, Ultraviolet, Blue, Visual, oder uvby: ultraviolet, violet, blue, yellow) und bestimmen hieraus die Parameter eines Sterns (Spektraltyp). Die Magnitudendifferenzenndifferenzen der einzelnen Filtermessungen werden als Farben bezeichnet, z.B U-B oder B-V, die oft als Farben-Helligkeits-Diagramm aufgetragen werden.
In der Schmalbandphotometrie werden nur Bereiche einzelner Spektrallinien gemessen, um deren Stärken zu bestimmen, ohne ein Spektrum aufzunehmen, was weit aufwändiger wäre. Dies funktioniert jedoch nur bei starken Absorptionslinien und Linienemissionsspektren ohne (starken) kontinuierlichen Anteil wie zum Beispiel die Spektren planetarischer Nebel.
Die Astronomie benutzt aus historischen Gründen als Einheit die Magnitude.
Licht: Größen und Einheiten






