Peterskirche (Wien)
Die Peterskirche in Wien ist ein Gotteshaus mit einer langen und ereignisreichen Geschichte.
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2 Der Neubau 3 Zugang |
Die erste Peterskirche
Die älteste Peterskirche(von der heute nichts mehr zu sehen ist) geht bis ins Frühmittelalter zurück, und es gibt Vermutungen, wonach sie die älteste Kirche Wiens sein könnte (siehe Ruprechtskirche).
Die Kirche soll von Kaiser Karl dem Großen um 800 gegründet worden sein, was aber nur fromme Legende sein dürfte. Jedenfalls wird 1137 eine Kirche des heiligen Petrus in Wien urkundlich erwähnt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts fiel die Kirche an das Schottenstift.
Die mittelalterliche Kirche war dreischiffig mit einer Apsis im Süden statt der sonst üblichen Ausrichtung nach Osten. Die ungewöhnliche Ausrichtung hat in der Fachwelt viele Diskussionen ausgelöst. Es wurde u.a. vermutet, die Kirche sei ein adaptierter Profanbau. Die Kirche war von Kramläden umgeben und in einem Anbau war die „Stadtguardia“, der Vorläufer der modernen Polizei, untergebracht. Im Jahr 1661 brannte die Kirche ab und wurde notdürftig instand gesetzt.
Der Neubau
Um 1701 wurde mit dem Neubau begonnen; 1722 war der Bau größtenteils abgeschlossen. Die neue Kirche war der erste Kuppelbau des barocken Wien. Sie verfügt über eine sehr kompakte Form, einen ovalen Innenraum mit erstaunlich viel Platz und rechteckige Anbauten. Die Kirche war ursprünglich bunt ausgemalt. Im Laufe der Jahre ist die Bemalung dunkler geworden, was dem Innenraum ein düsteres Aussehen verlieh. Seit 1998 wird die Kirche renoviert und auch die Bemalung wird ihre Farbenpracht und Helligkeit zurückerhalten.






