Petersburger Blutsonntag
Am
22. Januar 1905 (9. Januar nach julianischen Kalender) fand in
St. Petersburg vor dem
Winterpalast, der Residenz des
Zaren, eine große
Demonstration mit über 30.000 Teilnehmern statt, die als
Petersburger Blutsonntag bezeichnet wird. Die Demonstranten forderten die Schaffung einer Volksvertretung und eine Agrarreform. Der Zar ließ jedoch die Demonstranten zusammenschießen; über 1.000 Tote waren zu beklagen. Mit diesem geschichtlichen Ereignis wurde in
Russland das Ende des
Absolutismus eingeleitet.