Peripheral Component Interconnect
Peripheral Component Interconnect, meist PCI abgekürzt, ist ein Bus-Standard zur Verbindung von Peripherie-Geräten mit dem Mainboard eines Personal Computers (ein sog. lokaler Bus). Diese Geräte können entweder in Chips auf dem Mainboard untergebracht werden (die PCI-Spezifikation spricht hier von planar devices) oder auf Erweiterungskarten, die in einen Sockel (Steckplatz) auf dem Board gesteckt werden. Der PCI-Bus hat den alten ISA-Bus, wie man ihn in älteren PCs fand, ersetzt. Anders als der ISA-Bus ermöglicht PCI die dynamische Konfiguration eines Gerätes ohne Eingriff des Benutzers. Während des Bootvorgangs handeln das BIOS des PCI-Gerätes und das System-BIOS die Ressourcen aus, die das Gerät benötigt. Dies erlaubt die Zuweisung von IRQs und Portadressen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten (bei ISA-Karten musste man häufig den zu verwendenden IRQ per Jumper manuell einstellen). Zusätzlich stellt der PCI-Bus eine detaillierte Beschreibung aller verbundenen PCI-Geräte durch den PCI Configuration Space zur Verfügung.
Die PCI-Spezifikation regelt die physische Auslegung des Busses (u.a. auch Abstand der Leiterbahnen zueinander), elektrische Eigenschaften, Timing und Protokolle. Die PCI Special Interest Group (PCI-SIG) verkauft Kopien der Spezifikation unter http://www.pcisig.com/
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2 Grundlegende PCI-Varianten 3 Andere PCI-Varianten |
Allgemeine PCI-Bus-Spezifikationen
Grundlegende PCI-Varianten
Andere PCI-Varianten
siehe auch:






