Peloponnesischer Krieg
Der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und dem peloponnesischen Bund, an dessen Spitze Sparta stand, begann im Jahre 431 v. Chr und dauerte mit einigen Waffenstillständen 27 Jahre bis 404 v. Chr Der griechische Historiker Thukydides gibt in seiner "Geschichte des peloponnesischen Kriegs" eine ausführliche zeitgenössische Darstellung der Ursachen und Hintergründe des Kriegs und des Kriegsverlaufs.
Während sich Athen nach den Perserkriegen mit dem attischen Seebund eine Vormachtstellung im Raum des Ägäischen Meers verschaffte, schloss Sparta mit einer Reihe von Landmächten den peloponnesischen Bund. Athen schützte sich gegen diese Bedrohung mit einer langen Mauer, welche wirtschaftlich von großer Bedeutung war. Wegen Auseinandersetzungen bezüglich des Handels mit der mit Sparta verbündeten Stadt Megara, provozierten die Athener 431 v. Chr die Kriegserklärung der Spartaner. Während der Schlacht entschied sich Perikles, sich hinter den Mauern zu verschanzen und die Spartaner vom Meer aus mit der Flotte anzugreifen. Perikles starb im Jahre 429 v. Chr an der Pest. Athen wurde nur aus diesem Grund nicht vernichtet.
Alkibiades, ein reicher Adeliger, gewann in der langen Erholungszeit nach den Auseinandersetzungen mit Sparta Einfluss auf die Volksversammlung und begeisterte die Athener für einen gefährlichen Plan, den Sizilienfeldzug.
Schließlich zog eine Flotte von 136 Kriegsschiffen mit 25 000 Mann Besatzung und 6000 Hopliten nach Sizilien. Alkibiades wurde von den Athenern abgesetzt und ging zum Gegner Sparta über, was der Anfang der Katastrophe für Athen war. Athen belagerte zunächst Syrakus, wo viele von ihnen in Gefangenschaft starben (423 v. Chr). Am Ende dieses 27-jährigen Krieges musste Athen die Oberherrschaft Spartas anerkennen. Die politische Macht Athens war endgültig dahin, kulturell jedoch blieb die Stadt noch jahrhundertelang führend.Alkibiades und der Sizilienfeldzug:






