Pegasus (Mythologie)
![]() Bellerophon und Pegasus (Relief) aus Meyers Konversationslexikon 1888 |
Pegasus ist in der griechischen Mythologie ein geflügeltes Pferd.
Es war das Kind von Meeresgott Poseidon und der Gorgone Medusa. Die Überlieferungen über seine Geburt variieren sehr stark: eine Version berichtet, Pegasus sei aus Medusas Nacken entsprungen, als diese von Perseus geköpft wurde. Eine andere erzählt, er wurde aus der Erde geboren, als Medusas Blut dort hingetropft sei. Das Wort Pegasus stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Brunnen". (oder heißt es Frühling bzw. Flut?)
Pegasus half Bellerophon in seinem Kampf gegen die Chimären und die Amazonen. Es gibt verschiedene Geschichten wie Bellerophon Pegasus gefunden hat: einige sagen, dass der Held ihn trinkend am Brunnen von Piräus (?) fand, andere erzählen, dass Polyidus Bellerophon gesagt hat wo er Pegasus finden kann, wieder andere berichten, dass entweder Athena oder Poseidon Pegasus zu Belleropohn führten.
Bevor er Bellerophon half, brachte Pegasus Blitz und Donner zu Zeus und nach dem Tod Bellerophons kehrte er zum Berg Olympia zurück, um den Göttern zu helfen. Angeblich entstanden durch Pegasus' Hufschlag zwei Brunnen: einer auf Geheiß von Zeus auf dem Gebirge Helikon, ein zweiter in Troezen.
Pegasus wurde in ein Sternbild verwandelt, aber eine Feder seiner Flügel fiel nahe der Stadt Tarsus zurück auf die Erde und gab der Stadt ihren Namen.
Seine Ursprünge als Mischwesen sind vermutlich orientalischer Herkunft. Er wurde häufig in der kretischen und kleinasiatischen Kunst dargestellt. Noch heute ist Pegasus als das Dichterross bekannt.







