Partition (Festplatte)
Eine Partition ist ein Abschnitt einer softwaregesteuerten Unterteilung einer Festplatte. Auf einer Festplatte können beliebig viele Partitionen eingerichtet werden. Die Partitionsgröße ist von der Hardware her nur in der maximalen Größe begrenzt, sonst beliebig festlegbar.
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2 Gefahren 3 Technik 4 Zugriff und Nutzung 5 Partionierprogramme 6 Weblinks |
Es gibt mehrere Gründe, die für Partitionen sprechen:
Da das Partitionieren im Allgemeinen nur selten durchgeführt wird, ist es üblicherweise schwer, Routine darin zu bekommen. Es sollte deshalb nur von Personen durchgeführt werden, die sich ausführlich mit der Thematik beschäftigt haben. Durch technische oder menschliche Fehler können Daten unwiderruflich verloren gehen. Es ist auf jeden Fall ratsam, vor dem Partitionieren seine Daten auf externe Speichermedien zu sichern.
Welche Partitionen auf einer Festplatte vorhanden sind, steht in der Partitionstabelle im MBR. Die Partitionstabelle ist eine einfache Tabelle aus 4 Zeilen. In ihnen stehen jeweils, wo eine Partition beginnt, wo sie endet und welchen Typs sie ist.
Es gibt drei Partitionsarten:
Primäre Partition ist mindestens einmal und maximal viermal auf einer Festplatte vorhanden. Ausnahme: Wenn eine erweiterte Partition vorhanden ist, sind maximal drei primäre Partitionen möglich.
Erweiterte Partition kann genau einmal vorhanden sein. Sie ist an sich ist nicht nutzbar, kann aber mehrere logische Partitionen enthalten.
Logische Partitionen sind in relativ großer Anzahl möglich. Die Grenze setzt die Festplatte.
Aus historischen Gründen sind nur vier Partitionen in der Partitionstabelle vorgesehen. Um mehr Partitionen zu ermöglichen, wurden erweiterte bzw. logische Partitionen geschaffen. Der praktische Unterschied ist, dass Betriebssysteme nur von primären Partitionen gebootet werden können. Allerdings ist es mit Bootmanagernn kein Problem diese Hürde zu umgehen.
Für Partitionen können bestimmte Optionen gesetzt werden. Das kann mit einem Partitionerungsprogramm oder einem Bootmanager geschehen.
Eine Partition muss als bootfähig gekennzeichnet werden, damit der MBR nach dem Einschalten weiß, welches Betriebssystem auf welcher Partition gebootet werden soll.
Man kann Partitionen auch verstecken. Für ein Betriebssystem ist sie dann unsichtbar, aber tatsächlich noch auf der Festplatte vorhanden.
Unter Windows wird jede Partition wie eine einzelne Festplatte behandelt. Die Partitionen werden in der Reihenfolge, wie sie auf der Festplatte vorhanden sind, mit max. 26 Laufwerksbuchstaben C:, D:, E: usw. bezeichnet.
Unter NT basierten Windows-Versionen können diese Laufwerksbuchstaben auch frei zugeordnet werden und ab Windows 2000 im Zusammenspiel mit NTFS kann eine Partition in ein Verzeichnis einer anderen Partition eingehängt werden. Diese Zuordnung kann auch im laufenden Betrieb geändert werden, wenn die Partition nicht in Benutzung ist.
Unter Unix können Partitionen während des laufenden Betriebs in das Dateisystem eingehängt und auch wieder abgehängt werden. Das geschieht entweder manuell mit mount(8) oder automatisch durch eine Konfigurationsdatei (z. B. /etc/fstab unter Linux). Die erste Partition heißt auf einer IDE-Festplatte /dev/hdx1, die zweite /dev/hdx2 usw. Für SCSI-Festplatten gilt das analog für /dev/sdx.
x steht bei der Master-Festplatte am ersten IDE-Bus für a, bei der Slave-Festplatte für b. c wäre nun das Master-Device des zweiten IDE-Bus. Die Bezeichnung beschränkt sich allerdings nicht nur auf Festplatten, es kann sich, beispielsweise bei /dev/hdc, auch um ein CD-Rom Laufwerk handeln. Möglich sind auch Zip-, Band- und andere Laufwerke.
Bei SCSI entspricht x dagegen i.d.R. der ID-Nummer des SCSI-Gerätes. D.H. die Festplatte mit der ID 1 entspricht dem Gerät /dev/sda. Diese werden Hardwaremäßig am Gerät eingestellt.
Beim Macintosh erscheint jede Partition mit einem eigenen Festplattensymbol auf dem Schreibtisch. Sie kann mit dem Befehl Auswerfen bzw. Zurücklegen vom Schreibtisch entfernt und damit ausgehängt werden.
Es gibt eine Reihe von Programmen, die das Partitionieren erleichtern. Auch einfache Konsolen und Dos-Programme wie fdisk ermöglichen eine Partitionierung. Obwohl der Befehl unter Dos und Linux fdisk heisst, handelt es sich nicht um das selbe Programm.
Auch die Installationsprogramme der Betriebssysteme wie z.B. YaST2 für SuSE Linux bieten Partitioniermöglichkeiten an, um das neue Betriebssystem neben einem bereits installierten Betribssystem auf der Festplatte unterzubringen.
Verwendung
Gefahren
Technik
Partitionsarten PC-gestuetzte Systeme
Optionen
Zugriff und Nutzung
Partionierprogramme






