Ostsee
nds:Ostsee
Die Ostsee trennt die skandinavische Halbinsel vom europäischen Festland.
| Table of contents |
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2 Allgemeine Geografie 3 Inseln 4 Küstenformen 5 Zuflüsse 6 Häfen und Verkehr 7 Geschichte 8 weitere Artikel 9 Weblinks |
In der nördlichen Ostsee finden sich häufig Schären, also kleine eiszeitlich geformte Felseninseln.
Daten
Mit einem Salzgehalt von etwa 1% gehört die Ostsee zu den salzarmen Binnenmeeren.Allgemeine Geografie
Die Ostsee lässt sich grob in folgende größere Bereiche unterteilen:
Im Osten ist die Ostsee über die Newa und verschiedene Wasserstraßen mit Wolga, Weißem Meer, Schwarzem Meer, Asowschem Meer und dem Kaspischen Meer verbunden. Die Anrainerstaaten der Ostsee sind: Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland.Inseln
Größere Inseln in der Ostsee sind Gotland und Öland (schwedisch), Ålandinseln (finnisch), Hiiumaa und Saaremaa (estnisch), Wolin (polnisch), Usedom (dt./pol.), Rügen, Hiddensee und Fehmarn (dt.) und unzählige dänische Inseln, z.B.: Bornholm, Lolland, Fynen, SeelandKüstenformen
Ein Charakteristikum der südlichen Küsten (von Rostock bis Klaipeda) sind die Haffs und Bodden, durch stetige Westwinde entstandene, teils offene teils vollständig vom offenen Meer abgetrennte Einbuchtungen.
Zuflüsse
Die größten Flüsse, die in die Ostsee entwässern, sind: Oder (dt./pol.), Weichsel (pol.), Memel (Fluss) (litauisch), Düna (lettisch) und Newa (russisch).Häfen und Verkehr
Wichtige Häfen sind Kopenhagen, Malmö, Stockholm, Helsinki, Sankt Petersburg, Tallinn, Liepaja, Klaipeda, Kaliningrad (ehem. Königsberg), Danzig, Stettin, Rostock, Lübeck und Kiel und Flensburg. In der Mitte der südlichen Ostsee verläuft eine der wichtigsten Seeschifffahrtsrouten weltweit, die sogenannte Kadettrinne. Sie ist dicht befahren und war in der Vergangenheit gelegentlich im Zusammenhang mit Havarien in den Schlagzeilen.
Eine besondere Rolle für den Verkehr auf der Ostsee spielen die vielen Fährverbindungen sowie die großen Brücken, die in Skandinavien z.T. größere Meerengen überspannen.Geschichte
Frühgeschichte
Die Ostsee wird vor fast 2000 Jahren in der Germania des Tacitus als Mare Suebicum erwähnt, das er als Teil des die Welt umgebenden Ozeans ansah. Suebisch bezog sich auf den germanischen Sammel-Stamm der Sueben, die zusammen mit den Goten (u.a. der Stamm der Balthi) an der Ostseeküste bis ans Baltikum wohnten.Hansezeit
Im Hochmittelalter spielte die Ostsee eine immens große Rolle als Verkehrs- und Handelsweg in Europa. Die in Nachbarschaft der Ostsee liegenden Städte schlossen sich zum Bund der Hanse (Hansestädte) zusammen und brachten es dabei zu großem Reichtum. Wichtigste Hansestädte an der Ostsee waren Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Stettin, Danzig, Königsberg, Memel, Riga, Reval und Nowgorod.Neuzeit
Im Dreißigjährigen Krieg versuchte Schweden, über die Ostsee hinweg Großmachtpläne zu verwirklichen. Infolgedessen gehörten auch lange später noch viele südlich der Ostsee gelegene Landstriche (Vorpommern, Wismar) zu Schweden.
In den Nordischen Kriegen gelang es Russland, von Osten her Anschluss an die Ostsee zu bekommen. Zar Peter der Große ließ im Mündungsdelta der Newa die neue Reichshauptstadt Sankt Petersburg erbauen, die für das Land ein "Fenster nach Europa" darstellte.weitere Artikel
Siehe auch: Baltikum, Balten, Swina, Dziwna, Peenestrom, Öresund, Fehmarnsund, Fehmarnbelt, Großer Belt, Skandinavien, Eisenbahnfähre, Fähre







