Opernhaus
Ein Opernhaus ist ein Gebäude für Musiktheater, in dem vor allem Opern, Operetten und Ballett aufgeführt werden.In der Regel handelt es sich um ein geschlossenes Gebäude (Ausnahme: Arena di Verona), das über eine große Bühne mit aufwändiger Bühnenmaschenerie, einen Orchestergraben und einen Zuschauerraum mit einer oder mehreren Ebenen (übereinander oder mit Logen), verfügt.
Im weiteren Sinn werden zu einem Opernhaus auch das Ensemble (Gesangs-Solisten, Chor, Ballett, Orchester, Statisten) sowie die künstlerische Leitung (Intendanten, Dirigenten, Regisseure, Abendspielleiter, Inspizient) gezählt. Hinzu kommen kaufmännische Verwaltung, Garderobe und Werkstätten (z.B. für Bühnenbild).
Opernhäuser kann man anhand verschiedener Kriterien klassifizieren.
Meist ist aber bei "Großen Opernhäusern" die künstlerische Bedeutung (international) gemeint.
Diese künstlerische Bedeutung kommt meist durch Kritiken in Fachzeitschriften ( in D. z.B. Opernwelt, Opernglas, Musiktheater) zustande.
Schenkt man diesen Organen glauben, so gehören zu den international bedeutendsten Opernhäusern (2003):
- Opernhaus Frankfurt am Main
- Arena di Verona (künstlerischer Rang umstritten)
- Mailänder Scala
- Münchner Nationaltheater (Bayerische Staatsoper)
- Metropolitan Opera New York, MET (künstlerischer Rang umstritten)
- Pariser Oper
- Wiener Staatsoper
- Versteht man unter der Künstlerischen Rang v.a. die Innovation und Experimentierfreudigkeit, so können hier v.a. nur staatl. subventionierte Opernhäuser mithalten.
- Versteht man unter Künstlerischen Rang das Engagieren zahlreicher, teurer Sänger-Stars, für meist traditionelle und populäre Opern -(Schlager), die große Zuschauerzahlen garantieren, so gehören hier sicher die meisten halb-privatwirtschaftlichen Opernhäuser, wie z.B. die MET, dazu.
- Berliner Staatsoper Unter den Linden






