Oberrheinische Eisenbahn

Lage der OEG
in Deutschland
Die Oberrheinische Eisenbahn (früher Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft, kurz OEG, heute MVV OEG AG) ist eine meterspurigeige private Eisenbahn, die seit 1887 das Dreieck Mannheim - Heidelberg - Weinheim - Mannheim, und in einer Nebenlinie Käfertal mit Heddesheim verbindet.
Die OEG ist eine Eisenbahn, fährt in Mannheim und Heidelberg jedoch als Straßenbahn auf den Gleisen der MVV Verkehr AG bzw. HSB. Auch aufgrund der eingesetzten Straßenbahnzüge wird die OEG im Volksmund eher als Überlandstraßenbahn angesehen.
Obwohl Mannheim und Heidelberg schon seit 1840 durch die Rheintalbahn verbunden sind, und auch Weinheim seit 1846 durch die Main-Neckar-Bahn Bahnanschluss hat, gab es in den 1880ern Bestrebungen eine schmalspurige Eisenbahn zwischen diesen drei Städten zu errichten, um auch die kleineren Orte entlang des Neckars und der Bergstraße durch eine Eisenbahn zu verbinden. 1886 wurde einem für diesen Zweck gegründeten Eisenbahn-Konsortium die Konzession erteilt und bereits 1887 die Strecke eröffnet. 1911 wurde die Eisenbahn umfirmiert und die Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft AG gegründet.
Damals endete die Strecke in Mannheim noch in seperaten Bahnhöfen der OEG beiderseite des Neckars in Höhe der Kurpfalzbrücke. 1973 wurde die Linie von Weinheim in Mannheim über den Neckar bis zum Hauptbahnhof verlängert.
Seit 1995 wird auch die Linie von Heidelbeg über den Mannheimer Hauptbahnhof geführt, wodurch ein geschlossener Ringverkehr entstand. Seit diesem Jahr wird auch die Strecke nach Heddesheim nicht mehr von der OEG, sondern von Straßenbahnen der MVV und VBL in einer Linienführung bis Ludwigshafen-Oggersheim befahren.
Im Jahr 2000 wurde die OEG von der MVV aufgekauft und in MVV OEG AG umbenannt. Der Betrieb erfolgt seit 2002 gemeinsam mit den Mannheimer Straßenbahnen der MVV Verkehr AG.






