Note
Die verschiedenen Wortbedeutungen von
Note sind zum guten Teil schon im lateinischen
nota angelegt. Sie lassen sich etwa wie folgt systematisieren:
- Aus dem klassischen Latein (vielleicht auch unter französischem Einfluss ?) ab dem 17. Jahrhundert ins Deutsche entlehnt:
- Von der primären lateinischen Wortbedeutung Kennzeichen, Merkmal abgeleitet:
- Der charakteristische Stil einer Person (persönliche Note) oder einer Sache (Duftnote eines Parfums).
- Von der lateinischen Wortbedeutung Schrift, Brief abgeleitet:
- in der Diplomatie eine schriftliche Mitteilung im Verkehr zwischen Regierungen (Stalin-Note, Balfour-Note)
- Schriftliche Bemerkung in einem Text. Diese Wortbedeutung ist lebendig insbesondere in dem Wort Fußnote und in dem Verb notieren, von dem mit ähnlicher Bedeutung auch Notiz abgeleitet ist.
- Eine als Zahl oder in Worten ausgedrückte Leistungsbeurteilung (siehe auch Schulnote).
- Im Bankwesen kurz die Banknote (Geldschein); davon Notenbank.
- Aus dem Mittellateinischen ins Mittelhochdeutsche entlehnt:
- in der Musik ein Symbol zur schriftlichen Aufzeichnung eines Tones, dessen Plazierung im Notensystem die Tonhöhe, ausgedrückt im Notennamen, und dessen äußere Gestalt die Tondauer, den Notenwert, anzeigt. Es besteht aus Notenkopf und Hals, größere Notenwerte nur aus dem Notenkopf.
Siehe auch: Notation (Musik), Notenschlüssel.
- (Plural) ein Schriftstück oder ein Druckwerk aus Papier, das ein Musikstück zum Gegenstand hat (nach Noten singen).