MOS Technologies VIC II
Der VIC (Video Interface Controller) II von MOS Technologies, Nachfolger des VIC, ist ein Videochip, der in den Commodore-Heimcomputern C64 und C128 zum Einsatz kam. Er wurde in NTSC- (6567/8562) und PAL-Versionen (6569/8565) produziert. Eine Besonderheit des VIC II sind seine 8 Hardware-Sprites mit Kollisionsabfrage.
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2 Programmierung des VIC II 3 Weblinks |
Technische Daten
Programmierung des VIC II
Die Funktionen des VIC II werden über 47 Register kontrolliert (bei C64/C128 im Adreßbereich $d000-$d02f). Durch Ausnützung verschiedener Tricks ist es möglich, Effekte zu erzielen, die weit über die ursprünglichen Fähigkeiten des Chips hinausgehen. Beispielsweise ermöglicht das gesteuerte Umschalten des Adressraumes eine bis zu vierfache Nutzung des VICs. So ist es möglich, (vertikal) vier Bildschirmbereiche abzutrennen, die separat von einander gesteuert werden können. Schlüssel hierzu sind die Hardware-Interrupts, welche z.B. Videoereignisse mit dem Zentralprozessor (CPU) koordinieren. Beim Eintreten einer vorher festgelegten Bedingung kann so ein Maschinenspracheprogramm zur "richtigen" Zeit gestartet werden.
Weblinks






